Amtsgericht Thal-Gäu
«Ich sehe nicht ein, warum der Täter nicht ausgeschafft wird»: Boris Banga steht als Zeuge statt als Anwalt vor Gericht

Am Mittwoch musste sich der 50-jährige Mann, der 2019 vor dem Amtshaus Thal-Gäu auf seine Frau losging, vor Gericht verantworten. Boris Banga wurde als Zeuge vorgeladen.

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Eigentlich ist der Grenchner Boris Banga Anwalt; am Mittwoch stand er als Zeuge vor Gericht. Im Sommer 2019 nämlich war Banga vor dem Amtshaus Thal-Gäu anwesend, als dort ein Mann mit einem Schraubenschlüssel auf seine Frau losging, – am Tag, an dem das Scheidungsverfahren angesetzt war. Banga – damals als Anwalt der Frau vor Ort - intervenierte.

Der 50-jährige Angreifer, musste sich am Mittwoch vor Amtsgericht Thal-Gäu verantworten. Die Parteien sprachen sich für ein verkürztes Verfahren aus, wie der Regionalsender TeleM1 berichtet – gefordert werden 22 Monate Haft, die Hälfte davon bedingt – aber keine Ausschaffung des Mannes. Das könne er nicht verstehen, erklärte Banga gegenüber «TeleM1». Ob das Amtsgericht dem verkürzten Verfahren zustimmt, ist noch nicht bekannt. (hol)

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