Amtei Thal-Gäu
Nach Amtsgelöbnis: 41 Präsidentinnen und Präsidenten aus dem Thal-Gäu dürfen ihre Ämter übernehmen

In Egerkingen nahm der Oberamtsvorsteher den Eid der neuen Präsidentinnen und Präsidenten aus dem Thal-Gäu ab.

Rahel Bühler
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Stephan Berger (links) nimmt das Amtsgelöbnis von 41 Präsidentinnen und Präsidenten ab.

Stephan Berger (links) nimmt das Amtsgelöbnis von 41 Präsidentinnen und Präsidenten ab.

Bruno Kissliing

Ein Einwohner-, Bürger- und Kirchgemeindepräsident darf seine Amtstätigkeit erst aufnehmen, wenn er vereidigt ist. Deshalb fand am Donnerstagabend, in der alten Mühle in Egerkingen, die Abnahme des Amtsgelöbnisses statt.

Der Einladung sind 41 von 47 Präsidentinnen und Präsidenten aus dem Thal-Gäu gefolgt. Johanna Bartholdi, Gemeindepräsidentin von Egerkingen, wünschte ihren Kolleginnen und Kollegen in ihrem Grusswort ein gutes Händchen, eine dicke Haut und viel Freude in ihren Ämtern. Sie wies auch auf die Gegenteile der beiden Bezirke hin und verglich sie mit dem Volkslied «De Hans im Schnäggeloch»:

«Die Thaler leben in einer idyllischen Umgebung, wünschen sich jedoch wirtschaftlichen Aufschwung. Die Gäuer wiederum haben den Aufschwung und sehen sich nach den alten Zeiten.»

Dann kam sie zur Überzeugung, dass die zwei Bezirke gemeinsam eine ideale Amtei bilden und durch gute Zusammenarbeit Animositäten – sofern sie überhaupt bestünden – eliminiert werden können.

Oberamtsvorsteher wünscht Fingerspitzengefühl

Stephan Berger legte in seiner Rede den Fokus auf die Demut, die man in der Bewältigung der Coronakrise braucht. «Im Wort Demut steckt aber auch Mut. Ihr alle habt Mut bewiesen, euch als Präsidenten zur Verfügung zu stellen.» Er wünschte Fingerspitzengefühl sowie Durchhaltewillen und riet den «Neuen», die Amtskollegen bei Fragen um Rat zu bitten.

Im Anschluss standen alle zu vereidigten Personen auf, Berger las die Gelöbnisformel vor die Präsidentinnen und Präsidenten antworteten mit: «Ich gelobe es.»