«Publikumsmässig war dieser Naturpark Märet ein grosser Erfolg, und dies trotz der zahlreichen andern Anlässe», freuten sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe «Märet» Michael Bur (Projektleiter Naturpark Thal), Judith Hafner (Kulturkommission Balsthal ) und Philipp Tschan (Obst- und Gartenbauverein Balsthal, OGV). Über den Umsatz, den die über vierzig Marktfahrer gemacht hätten, könne man nur spekulieren. Eines sei aber sicher: Lebensmittel aus dem Thal würden sich generell gut verkaufen.

Ein Marktfahrer bemerkte: «Vor allem am Morgen herrschte eine wunderbare Marktstimmung und die Besucher waren ausserordentlich kauffreudig. Die Verantwortlichen des Naturpark Märets erwähnten, dass die Beweggründe für einen Marktbesuch sehr verschieden seien. Immer mehr Leute würden die frischen und in der Region hergestellten Produkte schätzen. Andere würden sich einfach über die Farben, Gerüche und das vielfältige Angebot, das auch viel Handwerkliches und Kunsthandwerkliches umfasse, freuen. Viele Besucher würden den Markt besuchen, weil sie dort viele Leute treffen und einen kurzen Schwatz abhalten können.

Michael Bur ergänzte zudem, dass man mit diesem Anlass das Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen den Naturparkgemeinden fördern wolle und mit der Goldgasse in der Thaler Metropole einen geeigneten Ort dazu bieten könne. Viele Marktfahrer betonten, dass ihnen das Gespräch mit den Marktbesuchern sehr wichtig sei. Auf jeden Fall wird der Naturpark weitergeführt, vielleicht sogar in erweiterter Form.

Zu Gast der Naturpark Beverin

Viel zur guten Stimmung trugen die musikalischen Einlagen des Frauenchors Balsthal und der Volksmusikformation «Oergeli Schletzer» bei. Und was wäre der Naturpark Märet ohne den beliebten Streichelzoo: Oft hatte es mehr Kinder als «Chüngeli» im Gehege.

Feine Gerüche kamen auch aus den beiden Restaurants Kornhaus und Eintracht sowie aus dem Zelt des OGV, in dem feine «Oepfuchüechli» angeboten wurden. Zu Gast war der regionale Naturpark Beverin, der nach einer vierjährigen Aufbauphase 2013 in die offizielle Betriebsphase getreten ist. Martina Cantieni, Projektleiterin Kommunikation und Produkte, war sehr zufrieden mit dem Kundenkontakt in Balsthal. Ihr «Parc natiral Beverin» umfasse elf Gemeinden und habe den Namen vom Piz Beverin erhalten, war zu erfahren.

Nebst vielen andern Naturschönheiten erwähnte sie speziell die schöne und grosse Steinbockkolonie sowie die Via Mala- und die Roffla-Schlucht. Der aus dem Naturpark Beverin mitgebrachte Anna & Rosa Käse von der im Kanton Graubünden höchstgelegenen Alp fand grossen Anklang bei den Standbesuchern.

Bedarf nach Aufklärung

Auch der Naturpark Thal war mit einem Informationsstand präsent. Regula Grütter, Projektleiterin Tourismus, klärte auf, dass der regionale Naturpark in vielen Bereichen tätig sei. Das zu wissen sei sehr wichtig, damit keine falschen Vorstellungen über einen Naturpark aufkommen. Man beschäftige sich in den Bereichen Natur und Landschaft, Umweltbildung (wie zum Beispiel mit dem Naturerlebnisweg «Husis Reise» von Gänsbrunnen auf den Subigerberg), Wertschöpfung und Lebensqualität im Thal. Am Stand seien sogar Gäste aus Zürich aufgetaucht, welche sich über den Naturpark und den Märet informieren wollten, freute sich auch Grütter. Das spätsommerliche Wetter hat sicher auch zum guten Gelingen des achten Naturpark Märets beigetragen.