Neuendorf
Am Chäsiweg wird schon bald kein Bus mehr halten

Der Neuendorfer Gemeinderat hat sich beim neuen Buskonzept für einen Standort entschieden. Für diesen sind nun konkrete Umsetzungsabklärungen im Gang. Das Ergebniss der Abklärungen wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.

Regula Steccanella
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Wegen einer Baustelle ist die Haltestelle am Chäsiweg derzeit ausser Betrieb.

Wegen einer Baustelle ist die Haltestelle am Chäsiweg derzeit ausser Betrieb.

HR. Aeschbacher

Der Gemeinderat hat sich ein weiteres Mal mit dem «Buskonzept Neuendorf» beschäftigt. Nach erfolgter Vorprüfung der drei möglichen Varianten hat sich der Rat nun für die Weiterverfolgung eines Standorts entschieden. Für den favorisierten Standort sind nun konkrete Umsetzungsabklärungen im Gang.

Das Ergebnis dieser Abklärungen wird dann der Bevölkerung zu einem späteren Zeitpunkt anlässlich eines Informationsanlasses vorgestellt. Verbunden mit diesem neuen Standort, wird künftig der Bus nicht mehr durch den Chäsiweg verkehren und die Bushaltestelle beim Umgangweg wird ebenfalls aufgehoben.

Werkhof ist unterbesetzt

Wie an der Gemeindeversammlung vom letzten Dezember vororientiert, wurde in der Gemeinde Neuendorf eine Arbeitsplatzanalyse im Bereich Technischer Dienst-Werkhof durchgeführt.

Es wurde festgestellt, dass der Werkhof Neuendorf sehr gut organisiert und entsprechend zweckmässig eingerichtet ist. Erste Auswertungen haben aber ergeben, dass für eine Gemeinde in der Grösse von Neuendorf, die bisherigen Stellenprozente von derzeit 100 Prozent plus ein Lernender nicht ausreichen, um auch künftig allen Anforderungen (Arbeitsvolumen, Kantonale Vorschriften, EKAS-Sicherheitsrichtlinien und weiteres) gerecht zu werden.

Aus der Studie geht hervor, dass Stellenprozente von 200 bis 300 Prozent plus Lernende optimal wären. Als Nächstes werden mögliche Organisations- und Bedarfsvarianten geprüft.

Der Gemeinderat hat sich grundsätzlich dafür ausgesprochen, auf dem Neubau des Feuerwehrmagazins eine Solaranlage zu erstellen. Die Gemeinde wird die Solaranlage jedoch nicht selbst betreiben, sondern die Dachfläche einem Solarbetreiber zur Miete und eigenem Betrieb überlassen.

Von zwei potenziellen Solarbetreibern liegen dem Gemeinderat bereits Offerten für die Erstellung einer Solaranlage vor. Diese Solarbetreiber wurden nun aufgefordert, ihr Mietpreisangebot für den Betrieb einer Solaranlage abzugeben.