«Wir werden alle älter, plötzlich geht es daheim nicht mehr. Was geschieht nun?» Auf diese Frage ging Christian Niggli vom Büro Niggli + Partner Architekten ein und erläuterte kurz die Absichten des Alters- und Pflegeheims Inseli (Thal Gäu).

Der übergeordnete Zweck eines Altersheimes sei die Bereitstellung von Dienstleistungen für das Alter. In den Phasen des Älterwerdens gebe es immer mehr Bereiche, wo man auf das Hilfsangebot von dritter Stelle angewiesen sei. Sobald diese Hilfeleistungen zu Hause nicht mehr möglich sind, die Menschen aber noch nicht ins Altersheim gehören, soll nun die Möglichkeit zur Unterbringung in Pflegewohnungen geschaffen werden.

Über das Altersheim können notwendige Dienstleistungen wie Nachtruf, Einkauf, Wohnungsreinigung, einfache Pflegeleistungen, Mahlzeiten, gesellige Anlässe und anderes angeboten werden.

Das Alterszentrum Thal soll mit Pflegewohnungen ergänzt werden.

Geplant ist ein dreigeschossiges Gebäude (ohne Attikawohnungen) mit drei mal acht Zweizimmerwohnungen mit hofseitigen Balkonen und Terrassen und einer direkten ober- und unterirdischen Verbindung zum Altersheim. Das Parkplatzproblem wird ebenfalls unter- und oberirdisch gelöst. Bauherrin ist das Alters- und Pflegeheim Inseli (Thal Gäu). Für die Gemeinden erwachsen keine Kosten.

Planauflage während 30 Tagen

Weil die Nutzung nicht gewinnorientiert ist und der Öffentlichkeit dient, kann der ganze Bereich der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen (OeBA) zugeschlagen werden. Der nördliche Teil wird deshalb von der W2A in die Zone OeBA umgezont und der rechtsgültige Gestaltungsplan mit einem Baufeld ergänzt.

Der Gemeinderat beschloss die öffentliche Auflage der Anpassung des Bauzonenplans Alterszentrum Thal und des Gestaltungsplans Alterszentrum Thal mit der Erweiterung des Baufeldes Nord während 30 Tagen.

Im Anschluss an die Planauflage wird ein Gesamtplan erstellt. Wenn alles rund läuft, so Christian Niggli, könne bereits im Herbst oder Winter dieses Jahres mit dem Bau begonnen werden.