Zweckverband
Altersheim-Seelsorge hat einen hohen Stellenwert

Die Delegiertenversammlung des Zweckverbandes Alters- und Pflegeheim-Seelsorge Thal-Gäu wurde in Neuendorf abgehalten.

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In Altersheimen werden Seelsorger gerne gesehen. (Symbolbild)

In Altersheimen werden Seelsorger gerne gesehen. (Symbolbild)

AZ

Präsident Kurt von Arx, Egerkingen, die fast vollzählig erschienen Delegierten des Zweckverbandes Alters- und Pflegeheim-Seelsorge Thal-Gäu sowie Gäste im Restaurant Kreuz in Neuendorf willkommen heissen. Speziellbegrüsst wurden Dekan Toni Bucher (Balsthal), die Altersheim-Seelsorger Heinz Bader (Balsthal), Pfarrer Eugen Stierli (Sunnepark Egerkingen), Monika Poltera (Stapfenmatt Niederbuchsiten) sowie das Heimleiterehepaar Brigitte und Reinhard Hasler (Inseli Balsthal) Gina Kunst (Sunnepark Egerkingen) und Gemeindeleiterin Beatrice Emmenegger.

Engagement gewürdigt

In seinem Jahresbericht beleuchtete der Präsident die wichtigsten Ereignisse im Jahre 2016. Spezielle Erwähnung fanden die zahlreichen Gottesdienste in den vier Altersheimen, die auch 2016 erfreuliche Besucherzahlen aufwiesen. Die Altersheim-Seelsorge hat bei den Bewohnern wie auch den Verantwortlichen in den Alterszentren einen hohen Stellenwert. Von Arx würdigte denn auch vor allem den Einsatz und das Engagement der Seelsorgerinnen und Seelsorger.

Finanzverwalterin Priska Meister, Balsthal, konnte eine erfreuliche Rechnung präsentieren. Dank den Kirchenkollekten von 4000 Franken und den Beerdigungsopfern von 4500 Franken zugunsten der Altersheim-Seelsorge schliesst die Rechnung 2016 nur mit einem kleinen Defizit von 3700 Franken ab. Grösste Ausgabeposten sind die Gehälter für die Seelsorger von 28'000 Franken. Für die Besoldung der Funktionäre mussten 2500 Franken und für die Sitzungsgelder 1200 Franken aufgewendet werden. Die Jahresbeiträge der einzelnen Kirchgemeinden mit Fr. 1,60 pro Katholik erfolgten fristgerecht und betragen 28'000 Franken. Der Rechnung wurden einstimmig genehmigt.

Zustupf für die Verbandskasse

In einem interessanten Referat informierte Theres Brunner, Welschenrohr, über ihre Tätigkeit als Betriebsleiterin im Benediktinerkloster Maria-stein. Dieser Ort ist nach Einsiedeln der zweitgrösste Wallfahrtsort der Schweiz. Brunner erwähnte auch die momentanen personellen und finanziellen Probleme, da neben der Basilika mit der Gnadenkapelle auch das Kurhaus Kreuz und der Klosterladen zum Kloster gehören. Verschiedene Arbeitsgruppen diskutieren zur Zeit das Thema «Mariastein 2025».

Vizepräsidentin Cornelia Fischer überbrachte Grüsse der Kirchgemeinde Neuendorf, die dem Verband neben Apéro, Kaffee und Kuchen auch einen finanziellen Zustupf spendierte. (mgt)

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