51 Schülerinnen und Schüler wurden aus der Schulpflicht entlassen und 51 Schüler wissen, wie bzw. wo sie in die Berufswelt einsteigen.

Anders als oft an gleichnamigen Anlässen war kein Rückblick vorgesehen. Im Gegenteil, die Absolventen der KSB liessen keinen Zweifel aufkommen, dass sie sich eingehend mit ihrer beruflichen Zukunft auseinandergesetzt haben und sehr wohl wissen, was damit auf sie zukommt. Im ersten Jahr, so berichtete eine Schülerin, war alles neu. Im zweiten Jahr drehte sich vieles um die Berufswahl und im dritten stand die Berufswahl ganz konkret im Zentrum des Schulalltags.

Zuerst führten die Schülerinnen und Schüler in einer kurzen Szene dem schmunzelnden Publikum vor, wie sie gelernt haben, ein Bewerbungsgespräch zu führen und auch, wie man es nicht machen sollte.

Kopf, Herz und Engagement

Was es braucht, um in den von ihnen gewählten Berufen Fuss fassen zu können, zeigten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines unkonventionellen Theaters, in welchem sie ihre gewählten Berufe szenisch vorstellten.

Der grossen interessierten Besucherschaft wurde Einblick gewährt in den Alltag eines Altersheims, wo humorvoll und doch realitätsnah aufgezeigt wurde, welche Berufe welchen Arbeitsinhalt haben und welche Eigenschaften in Pflegeberufen verlangt werden. Einige Schülerinnen haben sich für eine Ausbildung in verschiedenen Pflegeberufen bzw. als medizinische Fachfrauen entschieden.

Heiter ging es auch beim Elektroplaner und Polybauer zu und her: Sie wollten eine Maschine wieder in Betrieb setzen und zeigten so ihre zukünftigen Arbeitsinhalte auf. Eine gute Voraussetzung für die Berufswahl ist, wenn das Hobby zum Beruf gemacht werden kann, wie die Szene eines angehenden Automobilfachmannes und Lackierassistenten zeigten. Die Freude an ihrem Arbeitsobjekt stand ihnen wahrlich im Gesicht geschrieben. (arv)