Energie
AKW Gösgen prüft die neuen Leittechniksysteme und reduziert Stromproduktion

Das AKW Gösgen testet in den kommenden Tagen die neuen Leittechniksysteme. Dabei wird die Stromproduktion gezielt soweit reduziert, dass kurzfristig einzig der Eigenbedarf des AKW gedeckt und kein Strom ans Hochspannungsnetz abgegeben wird.

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Blick auf das AKW Gösgen

Blick auf das AKW Gösgen

Keystone

Diese Lastabsenkungen um mehrere hundert Megawatt verlaufen koordiniert mit grossen Wasserkraftwerken, die in dieser Zeit die Ersatzenergie bereitstellen werden, wie die Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG (KKG) am Mittwoch mitteilte.

Die kurzzeitigen Laständerungen hätten kaum sichtbare Auswirkungen auf die Dampffahne aus dem Kühlturm. Diese Tests würden vom Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) freigegeben und überwacht. Vor dem Einbau seien sämtliche neuen Systeme bereits erfolgreich am Simulator getestet worden.

Die Modernisierung der Reaktorleittechnik war einer der Schwerpunkte der diesjährigen Jahresrevision des AKW. Das Projekt umfasste eine grössere Zahl von Steuerungs-, Regelungs- und Begrenzungseinrichtungen und führte zum Ersatz von 32 Leittechnikschränken.