Wolfwil

Adventstimmung mit Brass Band und Konkordia zugleich

Feierliche Stimmung in der Pfarrkirche Wolfwil beim Auftritt der Brass Band und Musikverein Konkordia.

Brass Band und Musikverein Konkordia boten in der voll besetzten Pfarreikirche in Solothurn ein schönes Adventskonzert.

Die Brass Band Harmonie unter der Führung von Michael Balmer eröffnete das Adventskonzert 2018 mit «Joy to the World». Mit dem Stück von Georg Friedrich Händel gelang es, pure Lebensfreude zu transportieren. Die Moderatorin Christine Niggli-Ackermann begrüsste das Publikum und führte souverän durch das Programm.

Einer der erfolgreichsten Songs von Florian Ast war «Träne». Das Duett mit Francine Jordi wurde die erfolgreichste Schweizer Single aller Zeiten und erreichte den seltenen Goldstatus. Markus Schibler am Euphonium und Daniel Nützi, Cornet, haben den Song einfühlsam umgesetzt. Beim nächsten Stück, dem majestätischen «Highland Cathedral», schlugen alle Herzen im Gleichtakt zum Rhythmus des Schlagzeugers. Es ist eine beliebte Dudelsackmelodie. Sie wurde von den Deutschen Ulrich Roever und Michael Korb 1982 anlässlich von Highland Games in Deutschland komponiert.

Mit «Viver senza tei» (ohne Dich zu leben) von Marie Louise Werth, nahm die bekannte Bündner Formation «Furbaz» am Eurovision Song Contest 1989 teil. Das Arrangement von Sandy Smith ist sehr gut für die vorweihnachtliche Zeit geeignet und wurde von der Brass Band Harmonie sehr schön interpretiert. «Stal Himmel» übersetzt «Stahlblauer Himmel» von Alain Fernie beschreibt treffend die der Musik innewohnende Ruhe. Aus dem fast meditativen Sound des Anfangs entwickelt sich allmählich ein immer vollerer und prächtiger Gesamtklang, der die Farben der einzelnen Register in einer homogenen Verschmelzung zusammenführt. Die Brass Band hat es geschafft, dem Zuhörer das Klangideal einer Orgel zu übermitteln. Mit «O du Fröhliche» beschliesst die Brass Band Harmonie schliesslich traditionell ihren Teil des Adventskonzertes.

Der Musikverein Konkordia mit Ihrem Dirigenten David Mc Veigh eröffnete den 2. Teil des Konzertes mit dem Stück «Advents-Fantasie». Der Komponist Roland Kernen verarbeitete in bezaubernder Weise die Lieder «Macht hoch die Tür», «Maria durch den Dornwald ging» und «O Bethlehem, du kleine Stadt» zu einer Einheit. Ein gelungenes, abwechslungsreiches Werk, das einzelne Bläser und auch die ganze Band musikalisch herausfordert. Dies löste die Konkordia hervorragend und auf sehr hohem Niveau. Bei Mario Bürkis «Heaven’s Glory» faszinierten bei der Konkordia die majestätischen Klänge und die sanften Passagen, die von Hörnern, Klarinetten und Saxofon getragen wurden. Sehr schön unterlegt mit dem klingenden Glockenspiel. Aus «Jingle Bells» wurde «Jingle Jive».

Cohen zum Schluss

Der tschechische Märchenfilm «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel» aus dem Jahre 1973 gehört seit mehreren Jahrzehnten zu den schönsten Kindheitserinnerungen ganzer Generationen. Die unsterbliche Musik von Karel Svoboda erweckt im Publikum die Bilder des endlich vereinten Paares, wie es zusammen über die verschneiten Wiesen reitet. Das Arrangement von Mario Bürki wurde von der Konkordia treffend umgesetzt. Mit «Hallelujah» des Komponisten Leonard Cohen ist der Konkordia ein perfekter Abschluss ihres Adventskonzertes gelungen. (mgt)

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