Entsprechend zufrieden waren denn auch die Verantwortlichen der Einwohnergemeinde und der neuen Sport- und Hallenbadkommission (SHK). Rund acht Monate dauerte die aufwendige Sanierung der Heizungs-, Sanitär-, Lüftungs- und Klimaanlagen in der Schul- und Sportanlage Brühl.

Vorausgegangen waren ein mehrmonatiger Meinungsbildungsprozess auf politischer Ebene mit dem eindeutigen Ja zum Hallenbad an der Gemeindeversammlung sowie eine minuziöse Planung aller technischen Details.

Natürlich gab es Überraschungen

Entsprechend reibungslos verliefen dann auch die Arbeiten «im Untergrund». Natürlich gab es einige unvorhergesehene Überraschungen, die aber schnell und professionell gelöst werden konnten. Hans Peter Gloor, der als Vizepräsident kurzfristig die Führung der SHK übernehmen musste, stellte mit Unterstützung von Gemeindevizepräsidentin Rita Füeg in den letzten Wochen ein Werbekonzept zusammen. Am Freitagabend vor der Eröffnung konnte man von 16 bis 22 Uhr die neue Technik im Keller des Sporttraktes besichtigen.

Rund 170 Personen kamen; die einen waren nur an der Technik interessiert, andere wollten wissen wollten, wie die 1,85 Millionen Franken eingesetzt wurden. Und es gab Leute, die sich ganz einfach freuten, dass das Hallenbad nicht geschlossen wurde. Die Ingenieure, der Architekt Robert Sutter sowie die Anlagewarte Beat Boner und Thomas Lisser gaben ausführlich und kompetent Auskunft über alle Details.

Anlagewart Thomas Lisser erklärte den interessierten Besuchern die aufwendig sanierte neue Hallenbadtechnik im Untergrund der Schulanlage Brühl.

Anlagewart Thomas Lisser erklärte den interessierten Besuchern die aufwendig sanierte neue Hallenbadtechnik im Untergrund der Schulanlage Brühl.

Kein Tag zum Streckenschwimmen

Auch die eigentliche Wiedereröffnung war ein grosser Erfolg. Gegen 90 Personen, darunter viele Kinder, nutzten die Gelegenheit, endlich wieder ins Hallenbad gehen zu können. Der Eintritt war an diesem Tag gratis. 50 Personen schlossen ein neues Jahresabo ab. Und so herrschte den ganzen Tag über reger Betrieb. Die Kinder vergnügten sich alleine oder mit ihren Eltern im Wasser und nutzten eifrig die Spiel- und Tauchgeräte sowie die unzähligen Schwimmhilfen. Einige Erwachsene versuchten sogar, ein paar Längen zu schwimmen, was aber angesichts der vielen Wasserratten nicht so einfach war.

Am Kalender abgezählt

Auf jeden Fall hatte Gross und Klein viel Spass. «Unser kleiner Sohn konnte die Wiedereröffnung kaum erwarten», erzählte ein junger Vater. Jeden Tag habe der Bub auf den Kalender geschaut und die verbleibenden Tage gezählt. Aber auch bei der SHK und den Bademeistern waren nur fröhliche Gesichter zu sehen. Am 10. Mai ist ein weiterer Grossanlass im Hallenbad geplant, der wiederum ein breites Publikum ansprechen soll.