Die diesjährige Turnshow des TSV Kestenholz stand unter dem Motto «Mein Name ist Eugen». Bereits beim Eintreten in die zur «Villa Storchennest» verwandelte Mehrzweckhalle zeigte sich das Foyer wunderbar dekoriert.

Eugen stellt sich, seine immer zu Streichen bereiten Freunde und seine Umgebung in einer ersten Video-Szene vor. Die «Lusige Ching» werden passend vom Muki-Turnen präsentiert. Die Lausbuben flüchten nach dem Streich auf den Estrich der «Villa Storchennest», wo dummerweise die Estrichtüre ins Schloss fällt und nicht mehr geöffnet werden kann. Die Kitu-Kinder übernehmen die Rettung mit der Feuerwehr. Die Kinder springen ins Sprungtuch und feiern ihre Rettung mit einem peppigen Feuerwehr-Song.

Nach diesem Vorfall wird den Brüdern Eugen und Franz von den merkwürdigen Eltern das Jubla-Lager verboten und das Internat angedroht. Die beiden wollen nicht ins Internat, da gemunkelt wird, dass es da Vampire hat. Die Gedanken von Franz werden verdeutlicht und die Jugi 1-Kinder erschienen als gefährliche Vampire bei Mitternacht auf der Bühne. Mithilfe von Minitramps und kleinen Tänzen präsentieren sich die gefährlichen Vampire.

Eugen und Franz beschliessen Edi abzuholen und Fritzli Bühler zu suchen, der schon seit langem hinter dem Schatz her ist. Dummerweise läuft ihnen Bäschteli über den Weg. Kurzerhand binden sie ihn ans Kickboard und ziehen ihn mit. Die Flucht wird von den Kindern der Jugi 2 gezeigt. Sie präsentieren sich mit Kickboard und Skateboard-Sprüngen mithilfe des Trampolins und des Bocks. Die Buben joggen Richtung Olten. Die Turnerinnen B zeigen mit ihrer Stepp-Nummer wie fit sie sind und prüfen anschliessend auch die Fitness der Zuschauer.

Bald werden sie von einem Auto eingeholt, welches die Buben auflädt und sie an den nächsten Bahnhof bringt. Auf dieser Fahrt träumen sie vom Glück, was danach von den Gerätekids umgesetzt wird. Es werden tolle Sprünge, Saltos und Purzelbäume gezeigt und die Traumfantasien werden mit einem Goldregen beendet. Sie steigen in den Zug, wo sie auf singende Männer treffen. Die Männerriege sorgt mit einem Lied für Abwechslung und läutet die Pause ein. Nach der Pause bekommt der Polizeikommandant Besuch von Bäschtelis Eltern, die Mutter macht sich grosse Sorgen. Der Polizeikommandant leitet eine schweizweite Suchaktion ein. Die Stufenbarren-Polizistinnen zeigen ihr Können am Stufenbarren.

Endlich in Olten angekommen sehen sie ein grosses Fahndungsplakat mit ihren Köpfen. Sie bekommen Angst und wollen wieder nach Hause. Doch Franz geht weiter, wird geschnappt und in einen Keller gesperrt. Im Keller vertreibt er sich die Zeit mit rhythmischen Tönen. Die Turnerinnen B und die Herren zeigen bei «Feel the rhythm» eine abwechslungsreiche Nummer mit Gymnastikbällen und Schlagzeug-Schlägern.

Die Jugi 3 sucht die Jungs auch per Bürostuhlrennen und als Stoppschilder. Endlich finden sie Fritzli Bühler, welcher auf den inzwischen aufgeschlüsselten Schatzplan anstossen will. Die Turnerinnen A tanzen zu cooler Party-Musik, währenddessen Fritzli mit dem Schatzplan flüchtet. Die Buben kehren zurück und wollen ihn auf dem Polizeiposten verpfeifen. Da warten schon die Eltern auf sie. Zu guter Letzt zeigt die Gymnastik-Gruppe mit fröhlichem, glitzerndem Dress dass nun alle, vor allem Tante Melanie mit ihrer perlenreichen Katze Frau Büsi, happy sind.

Unter der Regie von Dieter und David Bürgi wurde wiederum eine tolle, unvergessliche Turnshow gezeigt.