Das kommende Jahr ist für die Kirche St. Martin in Egerkingen ein Jubiläumsjahr. Da die Kirche im Jahr 1294 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde, kann die Kirchgemeinde ihr 725-Jahr-Jubiläum feiern. Aus diesem Anlass werden im nächsten Jahr diverse kleinere Feierlichkeiten stattfinden.

Beginnend mit der Wiedereinsegnung der Kirche nach der Innenreinigung im Februar. Der Kirchgemeinderat beabsichtigt, die 1982 total restaurierte und unter eidgenössischen Denkmalschutz gestellte St. Martinskirche nach 1993 und 2006 wieder einer kompletten Reinigung zu unterziehen. Zudem sollen auch die komplett veralteten und extrem stromverzehrenden Beleuchtungskörper durch eine zeitgerechte Beleuchtung ersetzt werden. Weiter wird beabsichtigt, den Teppich auf der Empore und den Vorhang rückseitig des Hochaltars auszuwechseln.

Feierlichkeiten und Budget

Weiter studiert der Kirchenchor anlässlich des Jubiläums für den 6. April ein Konzert ein. Anfangs Sommer findet zudem eine Pfarreiwallfahrt statt und im Juli ein grosses Ministrantenlager in Lungern.

Die Idee ist es zudem, die Pfarreischrift, die seit dem letzten Druck in die Jahre gekommen ist, mit einer revidierten Neuauflage am Patroziniumfest vom 10. November 2019 neu herauszugeben. Der Gemeinderat legt der Kirchgemeindeversammlung vom 27. November 2018 ein leicht positives Budget, mit einem Ertragsüberschuss von rund 11'300 vor Franken vor. Die Kultuskosten, die den grössten Teil der jährlichen Ausgaben ausmachen, sind mit 451'740 Franken leicht angestiegen. Im Vorjahr betrugen sie 443'510 Franken.

Darin enthalten sind unter anderem der Synodenbeitrag über 38'600 Franken, der Kostenbeitrag an den Pastoralraum über 193'000 Franken und diverse Personalaufwendungen von rund 113'000 Franken. In den leicht angestiegenen Kultuskosten sind auch höhere Sozial- und Personalversicherungsbeiträge der Mitarbeiter enthalten.

Beim Steuerertrag wird mit ungefähr gleichbleibenden Zahlen gerechnet. Bei einem unveränderten Steuersatz von 18 Prozent sind die Steuereinnahmen mit 620'300 Franken budgetiert. Im Vorjahr waren es 634'200 Franken. Somit ergibt sich der Ertragsüberschuss von rund 11'300 Franken. (mgt)