Laupersdorf
60 Helfer arbeiteten am Tag der Natur - auch Kinder und Jugendliche dabei

Bei schönem Herbstwetter, nachmittags zwischendurch auch mit gewittrigen Regengüssen, leisteten 60 Erwachsene, Jugendliche und Kinder in Laupersdorf rund 250 Arbeitsstunden zugunsten einer intakten Natur.

Rudolf Schnyder
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Jugendliche und Kinder von der Pfadi Laupersdorf sind im Gebiet nördlich des Schwengi-Weges im Einsatz.

Jugendliche und Kinder von der Pfadi Laupersdorf sind im Gebiet nördlich des Schwengi-Weges im Einsatz.

Rudolf Schnyder

Die Dorfbevölkerung eingeladen zu diesem Tag der Natur hatte die Landschafts- und Umweltschutzkommission (Präsident Peter Wäfler).

Gearbeitet wurde auf acht verschiedenen Plätzen beim Güggelhof, im Steffensrain, bei der alten Schuttgrube, in der Helle, beim Möösli-Weiher, bei der Rauchlen und im Wald unter der Führung eines Gruppenleiters und nach Pflegeplan: Gras mähen und zusammenrechen, Büsche zurechtstutzen, Waldränder auslichten, Hecken pflegen, Tümpel vor Verlandung bewahren und Arbeiten im Wald.

Vorgängig beseitigte der Forstbetrieb der Forstbetriebsgemeinschaft Laupersdorf-Matzendorf und bezahlt von der Pro Natura Solothurn zu üppig gediehene Bäume und Sträucher bei Feuchtbiotopen, damit mehr Licht hereinfällt.

Mit 84 Jahren noch voll dabei

Schon zum fünften Mal in Folge wurde in Laupersdorf am Tag der Natur schon am Vormittag gearbeitet, dafür aber auch ein einfaches Mittagessen und das obligate «Zvieri» (gespendet vom Naturpark Thal) mit Thaler Produkten angeboten. Jedes Jahr mit dabei sind Landwirte mit Traktoren, Ladewagen, Motorsägen und Geräten; die Jäger von den Revieren «Sonnenberg» und «Lebern» sowie Mitglieder von Dorfvereinen wie Naturschutz- und Verschönerungsverein (NVL), der Männerriegen der Turnvereine KTV und STV und der Pfadfinder St. Martin.

Dieses Jahr waren erfreulicherweise über 20 Kinder und Jugendliche aktiv bei der Arbeit in der Natur anzutreffen. Sogar ein 84-jähriger Senior half den ganzen Tag mit und stellte seine ausserordentliche Fitness unter Beweis. Anzutreffen waren auch der Gemeindepräsident Edgar Kupper, sein Vorgänger Thomas Schwaller und der Präsident der Bürgergemeinde, Stefan Eggenschwiler.

Sehr wichtiger Einsatz

Mit dem Tag der Natur soll die Dorfbevölkerung für die Wiederherstellung einer intakten Landschaft sensibilisiert werden», meinte Georg Koch, Einsatzleiter und ein Mann der ersten Stunde des Tages der Natur in Laupersdorf. Seit Jahren wirken einige Personen jeweils am gleichen Arbeitsplatz und bekommen dadurch einen persönlichen Bezug zu diesem Naturobjekt. Zudem bewegen sich alle Freiwilligen einen halben oder gar ganzen Tag lang in der freien Natur, was erst noch gesund ist. «Ich möchte mich bei allen Freiwilligen für den Einsatz herzlich bedanken. Für die Erhaltung der Vielfalt der Natur im Dorf ist dieser Einsatz sehr wichtig», bemerkte Georg Koch. Im Vorfeld versucht man stets durch den persönlichen Kontakt, möglichst viele Leute zum aktiven Mitmachen zu bewegen.

«Wir führen den Tag der Natur terminlich später durch als in früheren Jahren und dies soll auch so bleiben, denn wir möchten, dass die Vegetation möglichst lange gedeihen kann», erklärte Georg Koch.