Balsthal-Klus N
47 neue Feuerwehr-Offiziere im Kanton Solothurn

Total 47 neue Feuerwehr-Offiziere des Kantons Solothurn durften nach erfolgreich bestandenem Feuerwehr-Offizierskurs 2013 an der Diplomfeier in der Mensa des Interkantonalen Feuerwehr-Ausbildungszentrums ihr Diplom entgegennehmen.

Irmfriede Meier
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Die 47 neuen Feuerwehr-Offiziere (darunter zwei Frauen) des Kantons Solothurn vor dem Empfangsgebäude des Interkantonalen Feuerwehr-AusAusbildungszentrums (ifa) Klus-Balsthal; links aussen die sechs Klassenlehrer.

Die 47 neuen Feuerwehr-Offiziere (darunter zwei Frauen) des Kantons Solothurn vor dem Empfangsgebäude des Interkantonalen Feuerwehr-AusAusbildungszentrums (ifa) Klus-Balsthal; links aussen die sechs Klassenlehrer.

Irmfriede Meier

Dies, nachdem sie unmittelbar davor anlässlich einer erfolgreichen Angriffsübung beim Pyrodrom vor einem grossen interessierten Publikum ihre erworbenen Fähigkeiten unter Beweis gestellt hatten. Direktor Alain Rossier beglückwünschteBalsthal-Klus N die erfolgreichen 47 Kursteilnehmer und -teilnehmerinnen im Namen der Regierungsrätin Esther Gassler und der Solothurnischen Gebäudeversicherung. Er überreichte ihnen das Diplom und beförderte sie damit zum Offizier. Das Leutnant-Grad-Abzeichen als äusseres Zeichen von Kompetenz und Führungsqualität wurde ihnen von ihrem jeweiligen Klassenlehrer überreicht.

Fachkompetenz vorausgesetzt

Kurskommandant Oberst Paul Haus zeigte sich erfreut, zur Angriffsübung und zur Brevetierungsfeier aussergewöhnlich zahlreiche interessierte Gäste, Familienangehörige und Feuerwehrkameraden willkommen heissen zu dürfen. Er hielt erschöpfend Rückblick auf die siebeneinhalbtägige intensive Ausbildung. Eine der sehr wesentlichen Voraussetzungen für einen guten Offizier sei die Fachkompetenz, die Beherrschung des Fachdienstes. Darum würden für den Kurseintritt sehr gute Gerätedienstkenntnisse auf Stufe Gruppenführer vorausgesetzt. Überprüft worden sei dieses Fachwissen auch in diesem Jahr drei Wochen vor dem ersten Kursteil in Form eines schriftlichen Eintrittstests; diesen hätten zwei Teilnehmer nicht bestanden.

Das doch recht umfangreiche Stoffprogramm sei in zwei Ausbildungsblöcken aufgearbeitet worden. Oberst Paul Haus verwies darauf, dass sich das Bild des Feuerwehroffiziers in den letzten Jahren verändert habe. Die Kernaufgabe sei zwar die gleiche geblieben, aber die Anforderungen, die der Dienst, die Erwartungshaltung der Gesellschaft und insbesondere die stetig steigenden Einsätze verlangen würden, hätten sich verändert und würden auch in Zukunft immer wieder einem Wandel unterliegen.

Die Ansprüche, aber auch die Verantwortung, die der Feuerwehroffizier tragen müsse, seien gestiegen. «Alle diese veränderten Rahmenbedingungen sind ein Grund, weshalb auch wir die Messlatte für den Kurseintritt immer wieder neu legen müssen. Wir machen das nicht, um die Kursteilnehmer zu schikanieren, wir machen das, weil wir wissen, was auf sie zukommt.» dokumentierte Kurskommandant Oberst Paul Haus.

Vom Gruppenführer zum Offizier

Der sicherlich entscheidendste Schritt auf dem Weg zum Offizier sei die Umstellung vom Gruppenführer zum Offizier. Bis jetzt hätten sie sich mit einem Einzelauftrag auseinandersetzen müssen. Jetzt müssten sie sich unter Umständen mit komplexen Schadenlagen befassen und diese als verantwortlicher Einsatzleiter zusammen mit ihrer Feuerwehr bewältigen.

Diese Umstellung sei auch sehr stark von der Persönlichkeit eines jeden Einzelnen abhängig. Darauf könne in diesem Kurs nur sehr bedingt Einfluss genommen werden, da seien auch noch die grössten Nacharbeiten zu leisten. Die Gesamtauswertung beider Prüfungen habe insgesamt ein recht gutes Ergebnis und auch die Bestätigung der erfolgreichen Absolvierung dieses Offizierskurses aller Teilnehmer erbracht. Dazu gratulierte Kurskommandant Oberst Paul Haus allen Kursteilnehmenden.

Die total 47 Teilnehmer/innen und ihre Klassenlehrer:

Klasse 1: Klassenlehrer Major Luis Fonseca, Derendingen Heinz Gerber, Aetikofen-Mühledorf; Lore Hoenes, Büsserach; Andy Strub, Däniken; Benajmin Späti, Kriegstetten-Halten-Oekingen; Samuel Brunner, Luterbach; Philippe Weyeneth, Zuchwil; Michael Gehri, Reg. Fw Kyburg; Andreas Hofer, Seewen.

Klasse 2: Hptm Markus Grenacher, Deitingen Roger Fluri, Balsthal; Remigio Candela, Egerkingen; Martin Berger, Kestenholz; Peter Meier, Metzerlen-Mariastein; Christian Morgenthaler, Oberdorf; Roman Klaska, Oberdorf; Daniel Allemann, Solothurn;Markus Ankli, Zullwil.

Klasse 3: Major Benedict Lochmatter, Zuchwil; Cyril Kuraltli, Derendingen; Dominik Bieli, Beinwil; Matthias Aebi, Fulenbach; Jeannine Meier, Herbetswil; Manfred Meier, Mümliswil; Markus Flury, Olten; Raphael Renggli, Reg. Fw unterer Hauenstein; Matthias Stuber, Solothurn.

Klasse 4: Oberstlt Bruno Bider, Grenchen Peter Berger, Reg. Fw Untergäu; Davide Silvestro, Derendingen; Roman Bur, Gerlafingen; Manuel Guldimann, Lostorf-Stüsslingen-Rohr; Daniel Lindenberger, Nunningen; Dominic Studer, Bettlach; Roberto Manca, Olten; Marc Mathys, Starrkirch-Wil.

Klasse 5: Hptm Daniel Haltinner, Neuendorf; Roland Stäheli, Bettlach; Yves Mattarel, Olten; Oliver Portmann, Gerlafingen; Adil Hazeen, Rüttenen; Andreas Schraner, Nunningen; Roy Schneider, Lüterkofen-Icherswil; Daniel Keller, Wolfwil.

Klasse 6: Hptm André Winiger, Drei Höfe; René Dietschi, BF Migros Neuendorf; Urs Glanzmann, Däniken; Michael Stuber, Grenchen; Patrik Brunner, Luterbach; Christoph Gees, Oberbuchsiten; Daniel Gehrig, Seewen; Tristan Ecker, Zuchwil; Sandro Stampfli, Olten.