Zwischen den einzelnen Szenen «In der Stadt Bethlehem», «Im Stürbüro» und «Im Stall» sangen die 19 Schülerinnen und Schüler bekannte Weihnachtslieder zu eingespielter Begleitmusik ab CD, die David Plüss für den Adonia-Chor arrangiert hat.

Nach dem Eröffnungslied «Alle Jahre wieder, kommt das Christuskind» treffen in der ersten Szene Maria und Josef nach einem beschwerlichen Fussmarsch über 120 Kilometer müde in der Stadt Bethlehem ein. In der Stadt fragen sie verschiedene Leute nach dem Standort des Büros der Registrierung. Sie erfahren jedoch auch, dass schon sehr viele Bürger von Bethlehem in der Stadt eingetroffen sind und deshalb in keiner Herberge mehr ein Zimmer zu bekommen ist. Auf dem Büro arbeiten unmotivierte Beamte, die stets den Feierabend herbeisehnen und den Weisungen des römischen Kaisers Augustus nur sehr träge Folge leisten. In einem Stall hinter dem Gasthaus Löwen wird das Christkind geboren. «Lueg Maria, es isch es Büebli», ist die erste Aussage von Josef nach der Geburt. Bald schon hört man Gepolter vor der Türe und Hirten kommen von den Feldern mit den Schafherden auf Besuch. Die Schülerinnen und Schüler überzeugten mit einer kecken Spielweisein Gestik und Handlung und durch ihre deutliche und gut verständliche Sprache.

«Ihr Kinderlein kommet», «O du fröhliche» und der Negro-Spiritual «Geh, ruf es über Berge» ertönten als eingängige Weihnachtslieder zwischen den Szenen. Die Melodie «Vom Himmel hoch, da komm ich her» spielten die Schülerinnen und Schüler auf der Mundharmonika.

Nach dem Schluss-Applaus erklang als Zugabe «Chumm mir wie es Liecht azünde» von Peter Reber. Dieses Lied wurde von Doris Fluri und Dora Eggenschwiler auf der Panflöte begleitet. Sowohl die Seniorinnen und Senioren an ihrer Weihnachtsfeier, die Eltern, Bekannten und anderen Besucher bei der abendlichen Aufführung wie auch die Kinder bei der Schüler-Aufführung waren vom rund 40 Minuten dauernden Weihnachtsspiel begeistert.