Zur diesjährigen Rechnungsgemeindeversammlung der römisch-katholischen Kirchgemeinde Balsthal konnte Präsident Daniel Bürgi 21 stimmberechtigte Personen begrüssen, welche über die Rechnung 2017 zu befinden hatten. Die von Bürgi vorgestellte Rechnung weist mit einem Ertrag von 1'437'909 Franken gegenüber einem Aufwand von 1'129'805 Franken einen Überschuss von 308'103 Franken und einen Cashflow von 426'439 Franken aus.

Die Versammlung bewilligte zusätzliche Abschreibungen in der Höhe von 90'000. Das Eigenkapital erhöht sich um 218'103. Ebenfalls genehmigt wurden beantragte Nachtragskredite im Gesamtbetrag von 13'541 Franken und Nettoinvestitionen in der Höhe von 128'041 Franken für die Akustikanlage, die Lagereinrichtung Wertgegenstände, den Planungskredit sowie den An- und Umbau des Pfarreiheims. Der Selbstfinanzierungsanteil liegt bei 31 Prozent, der Zinsbelastungsanteil bei 0,77 Prozent und die Nettoschuld je Seele bei 97 Franken (Vorjahr 202 Franken).

Von der Versammlung wurde die von der Verwalterin Nadine Bader sauber und korrekt geführte Rechnung 2017 genehmigt und verdankt.

Aufgrund des Umbaus des Pfarreiheims sowie des kompletten Ersatzes der Küchenmöbel und -Geräte hat der Kirchgemeinderat die Gebührenordnung für das Pfarreiheim überarbeitet. Dabei wurden und kleine Textanpassungen sowie Mietpreisanpassungen vorgenommen. Diese Änderungen wurden von der Versammlung gutgeheissen.

Nach dem offiziellen Teil waren die Anwesenden eingeladen, bei Brot und Wein etwas zu verweilen sowie ihre Gedanken auszutauschen. (fwb)