Niederbuchsiten

30 Jahre Dorfchilbi müssen gefeiert werden

Bereits vor 20 Uhr war die Festmeile gut besetzt.

Bereits vor 20 Uhr war die Festmeile gut besetzt.

Bei der Jubiläumsausgabe der Dorfchilbi in Niederbuchsiten setzte das OK erstmals auf viel Live-Musik – mit Erfolg.

Dieses Wochenende ging die Niederbuchsiter Dorfchilbi bereits in die 30. Runde. Über drei Tage verteilt, traf sich die Bevölkerung von Niederbuchsiten und Umgebung in der Dorfmitte. Auch dieses Jahr waren zahlreiche Attraktionen dabei, beispielsweise Marktstände, Koffermarkt, Karussell, Hüpfburg und die Bahn «Skorpion». Und natürlich gab es viele Möglichkeiten, bei Essen oder Getränken zusammenzusitzen und zu plaudern, beispielsweise im Steakhouse, im Kafistübli, am Bierwagen, bei einer Crêpe oder bei Raclette oder in einem der drei Festzelte der Dorfvereine. Die Leute grüssten sich im Vorbeigehen, man kennt sich.

«Zuerst haben wir selber nicht daran gedacht, dass es schon das 30. Jahr ist», so OK-Präsident Markus Müller. Als das Organisationsteam, bestehend aus Mitgliedern der Musikgesellschaft, des Schützenvereins und des Turnvereins, darauf aufmerksam gemacht wurde, planten sie an zusätzlichen Sitzungen die Jubiläumsausgabe.

Erstmals viel Live-Musik

Laut Müller speziell war die Live-Musik, von der es in diesem Jahr mehr zu hören gab. Unter anderem spielten Michel Live & Solo, Franz der Orgler, der Tambourenverein Rothrist und die Band «tÖMbler». Zum ersten Mal mit dabei war Clown Sascha, der auf hohen Stelzen über das Festgelände stakte und die Leute mit lustigen Sprüchen und insbesondere die Kinder mit Ballonfiguren unterhielt.

Ausserdem setzte das OK angesichts des wachsenden Aufwands zum ersten Mal auf Sponsoren, was sich an einigen Sponsorenplakaten auf dem Areal zeigte. Gemäss Broschüre der diesjährigen Dorfchilbi begann die Tradition bereits im Jahr 1922. Seither gab es allerdings viele Wechsel und gelegentliche Pausen.

Glückspäcklifischen beim STV – bei den Kindern beliebt wie eh und je.

Glückspäcklifischen beim STV – bei den Kindern beliebt wie eh und je.

Aus der ersten Dorfchilbi wurden Mattenfeste, dann Oktober- und schliesslich Herbstfeste in der Mehrzweckhalle, bis 1987 die Tradition wieder aufgenommen wurde. Schon bald halfen die oben genannten Vereine mit, die noch heute die Dorfchilbi durchführen. «Ich denke, das ist schon etwas Aussergewöhnliches, wie eng die drei Vereine zusammenarbeiten», so Müller.

Auch die Jugend hilft mit

Er selbst erinnert sich an die Anfänge der Chilbi, als er Tombola-Lose verkaufte. Auf die Frage, wie lange er sich schon für die Chilbi engagiert, kann er nicht genau antworten. «Ich hätte mit dieser Frage rechnen müssen, die kommt doch immer», lacht er, um dann von den rund zwölf Jahren zu erzählen, in denen er bei der Organisation der Bierschwemme half, bis er anschliessend ins OK wechselte.

Seit ungefähr fünf Jahren leitet Müller das Organisationsteam. Was ihn besonders freut: Bei einigen Attraktionen half der Nachwuchs aus dem Turn- und dem Schützenverein mit. «Das ist natürlich wichtig, damit die Dorfchilbi weitergeführt werden kann», so der OK-Präsident. Vielleicht noch einmal 30 Jahre und mehr.

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