Um 9 Uhr machten sich am Samstag die ersten Teilnehmer auf die Strecke. Etliche Gruppen und Einzelpersonen hatten sich bereits im Vorfeld für den Anlass angemeldet. Aber auch am Marschtag selbst wurden noch Anmeldungen entgegengenommen. So durfte am Schluss die stolze Zahl von 250 Teilnehmern verzeichnet werden.

14,5 Kilometer lang

Gestartet wurde der Marsch beim Schulhaus Neuendorf. Die Strecke führte auf Naturpfaden über Niederbuchsiten, Wolfwil, Fulenbach, Härkingen und Neuendorf. Zu laufen waren es in etwa 14,5 Kilometer. Jedem Teilnehmer wurde am Start eine Marschkarte ausgehändigt. Diese konnte jeweils bei einem Kontrollposten abgestempelt werden. Am Schluss gab es eine Medaille für alle Teilnehmer, ein Mittagessen und ein Getränk. Dies war im Startgeld inbegriffen. Marschiert wurde bis 16 Uhr.

Die Originellsten: die Feuerwehr Mümliswil-Ramiswil

Die Originellsten: die Feuerwehr Mümliswil-Ramiswil

Marco Kurmann aus Egerkingen wusste nur Gutes zu berichten: «Es war eine tolle Waldstrecke, welche es zu absolvieren gab. Die Strecke war sehr kinderfreundlich, sodass auch mein Sohn viel laufen konnte, ist er doch gerade erst 21 Monate alt. Auch die Verpflegungs- respektive Kontrollposten waren sehr gut gelegen. Überall hatte es genügend Schatten.» Kurmann war mit Kollegen der Feuerwehr Egerkingen unterwegs.

Viele Feuerwehrleute absolvierten die Strecke als Gruppe. Deshalb wurden denn auch die originellste Gruppe und die zehn grössten Gruppen ausgezeichnet. Die originellste Gruppe kam aus Mümliswil-Ramiswil. Die meisten Leute verzeichnete die Marschgruppe aus Neuendorf, welche mit 34 Teilnehmern am Start war.

Viele freiwillige Helfer

Mitgelaufen sind aber nicht nur Leute aus Feuerwehren. Der Marsch war öffentlich, sodass es auch den einen oder anderen «Zivilisten» auf der Strecke zu entdecken gab. «Der Anlass war sehr gesellig und ich wäre bei einer Neuauflage sofort wieder dabei», erzählt Kurmann aus Egerkingen weiter. Sein Kollege Remo von Rohr ergänzt: «Der ganze Anlass war super organisiert. Wir hatten es den ganzen Tag lustig.»

Zum guten Gelingen des Anlasses haben auch etliche Sponsoren beigetragen. Ohne diese wäre so etwas gar nicht möglich. Nicht möglich wäre es auch nicht, ohne die vielen freiwilligen Helfer, welche in irgendeiner Form mitgeholfen haben. Aktive und ehemalige Feuerwehrleute sowie Angehörige haben etliche Stunden für einen erfolgreichen Anlass investiert, sei dies beim Ausschildern der Strecke, der Betreuung der Kontrollposten, der Betreuung der Festwirtschaft, sowie vielen weiteren Arbeiten. Auch eine kleine Fahrzeugausstellung konnte beim Zieleinlauf begutachtet werden. Der ganze Anlass war der erste Teil der 100-Jahr-Festivitäten des BFVG. Am 9. September findet ebenfalls in Neuendorf ein grosser Jubiläumstag statt.

Infos: www.100jahre-bfv-gaeu.ch