Laupersdorf
250 Arbeitsstunden für eine intakte Natur

Bei bewölktem oder bedecktem Himmel und zwischendurch Regenschauer, insgesamt jedoch guten Arbeitsbedingungen, leisteten 70 Erwachsene und Jugendliche, rund 250 Arbeitsstunden zugunsten einer intakten Natur.

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Eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen der Pfadi Laupersdorf im Gebiet der Schwengi-Grube im Einsatz.

Eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen der Pfadi Laupersdorf im Gebiet der Schwengi-Grube im Einsatz.

zvg

Die Landwirtschafts- und Umweltschutzkommission hatte die Dorfbevölkerung zum Tag der Natur eingeladen. Der Kommissionspräsident und Gemeinderat Peter Wäfler war auch für die Organisation und Koordination des Tages verantwortlich.

Gearbeitet wurde auf verschiedenen Plätzen unter der Führung eines Gruppenleiters und nach Pflegeplan: Gras mähen und zusammenrechen, Büsche zurechtstutzen, Waldränder auslichten, Hecken pflegen, Tümpel vor Verlandung bewahren sowie Unterhalt am Bachufergehölz.

Die vierte Auflage

Schon zum vierten Mal wurde in Laupersdorf am Tag der Natur bereits am Vormittag gearbeitet, dafür aber auch ein einfaches Mittagessen und das obligate währschafte Zvieri angeboten.

Jedes Jahr mit dabei sind Landwirte mit Traktoren, Motorsägen und Geräten, die Jäger von den Revieren Sonnenberg und Lebern sowie Mitglieder von Dorfvereinen wie Naturschutz- und Verschönerungsverein, Inline-Hockeyclub (HCL), Männerriege KTV und Pfadi.

Dieses Jahr waren erfreulicherweise einige Mütter und Väter mit ihren Kindern, also ganze Familien, aktiv bei der Arbeit in der Natur anzutreffen.

«Mit dem Tag der Natur soll die Dorfbevölkerung für die Wiederherstellung einer intakten Landschaft sensibilisiert werden», meinte Georg Koch, Einsatzleiter und ein Mann der ersten Stunde des Tages der Natur in Laupersdorf.

Seit Jahren wirken einige Personen jeweils am gleichen Arbeitsplatz und bekommen dadurch einen Bezug zu diesem Naturobjekt. Zudem bewegen sich alle Freiwilligen einen halben oder ganzen Tag lang in der freien Natur, was erst noch gesund ist.

«Dieses Jahr haben wir im Gebiet nördlich des Schwengi-Weges Ast- und Steinhaufen inmitten des Wieslandes errichtet, um Eidechsen, Igeln oder dem Hermelin Unterschlüpfe zu bieten. Für die Erhaltung der Vielfalt der Natur im Dorf ist dieser Einsatz sehr wichtig», bemerkte Georg Koch. (rsl)

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