Die Vorbereitungen für die mittlerweile siebte Auflage des Festivals St. Peter at Sunset in Kestenholz laufen seit über einer Woche und sind entsprechen weit fortgeschritten. Die Bühne, auf welcher Italo-Superstar Zucchero heute Mittwoch das Open Air eröffnen wird, war am Montagabend ebenso installiert wie die Hauptelemente der restlichen Infrastruktur. Dazu gehören neben der Tribüne mit 3000 Sitzplätzen die Einzäunung des Festival-Geländes rund um die Kapelle St. Peter, die WC-Anlagen, die Verpflegungsstände sowie zwei grosse Festzelte für die VIP-Gäste.

Festival bei VIP-Gästen gefragt

Davon gibt es beim diesjährigen Festival mehr als vor zwei Jahren wie Festival-Macher Roland Suter erklärt. «Viele Firmen nutzen unser Open Air, um ihre Beziehungen mit Geschäftspartnern zu festigen oder zu pflegen. Die Tickets zu Preisen zwischen 315 und 365 Franken inklusive Essen und Gertränke seien gefragter denn je, berichtet Sutter. Für die Verpflegung der VIP-Gäste zeichnet André Aeschimann vom Restaurant Waldheim verantwortlich. Dieses Jahr sind 1650 VIPs für das von Mittwoch, 5. bis Sonntag, 9. Juli dauernde Festival angemeldet. Das sind 300 mehr als vor zwei Jahren, sagt Aeschimann, der seit Anbeginn von St. Peter at Sunset vor 12 Jahren mit dabei ist.

Viele freiwillige Helfer, ohne deren Einsatz es nicht ginge, stehen auch heuer wieder am Festival St. Peter at Sunset im Einsatz.

Viele freiwillige Helfer, ohne deren Einsatz es nicht ginge, stehen auch heuer wieder am Festival St. Peter at Sunset im Einsatz.

Seit der ersten Auflage mit dabei ist auch Andy Winiger. Der 45-Jährige wurde von Roland Suter nach der erfolgreichen Durchführung des Vorgängerfestivals «Irrwisch at Sunset» im Jahr 2005 angefragt, ob er die Verantwortung für das Equipment für das Open Air übernehmen würde. Seither sind die beiden ein Herz und eine Seele, harmonieren in vielerlei Beziehung.

Suter: «Ich bin für Organisation, Werbung und Verkauf zuständig und bringe das dafür notwendige Netzwerk mit, während Andy Winiger sich um die Technik kümmert.» Suter wie auch Winiger sind Perfektionisten, jedes auch noch so kleine Detail muss stimmen. Auf die Nerven gehen sie sich damit gegenseitig aber nicht, wie sie versichern. «Wir wollen beide das Gleiche, den Erfolg für St. Peter at Sunset», sagen die beiden einhellig.

200 freiwillige Helfer

So auch am Montagabend, als Suter und Winiger auf dem Festival-Gelände zusammen mit 60 freiwilligen Helfern die finalen Arbeiten erledigen, um am Mittwoch startklar zu sein. Insgesamt sind es wiederum rund 200 freiwillige Helfer, auf deren unentgeltliche Mithilfe das Festival zählen kann. «Ohne sie wäre St. Peter at Sunset in dieser Grösse für uns nicht machbar», gibt Suter zu bedenken.

Dieses Jahr soll die 14 000-Marke bei den Besucherzahlen geknackt werden. Dies aufgrund der vielen Top-Acts bei St. Peter at Sunset mit Publikumsmagnet Zucchero, DJ Ötzi, den Grossen drei der Volksmusik, Marc Pircher und Band, Vanessa Mai, Chris De Burgh, Anna Rossinelli, Bligg, Bastian Baker, The Souls, Stefanie Heinzmann, Züri West und Manillo. «Wir konnten dieses Jahr wirklich ein tolles Paket schnüren, um während fünf Tagen beste Unterhaltung für ein breites Publikum zu bieten», sagt Suter nicht ohne Stolz.

Vollständig ausverkauft ist das Auftaktkonzert vom Mittwoch mit Zucchero. Noch Tickets gibt es hingegen an der Abendkasse für die anderen Acts. Mit dem Vorverkauf sei er sehr zwar zufrieden, habe aber nichts dagegen, wenn noch der eine oder andere diese Woche den Weg ans Festival St. Peter at Sunset finde, so Suter.