Wegen des Defekts in einer Stromleitung hatte sich im östlichen Gebäudeteil unterhalb der Holzdecke ein Glimmbrand entwickelt, wie die Solothurner Kantonspolizei am Freitag mitteilte.

Der Glimmbrand breitete sich unter massiver Rauchentwicklung in dem darüber gelagerten Stroh aus. Das Gebäude wurde über einen längeren Zeitraum mit Rauchgas gefüllt, bis das Gas schliesslich fast explosionsartig abbrannte.

Beim Brand in der Nacht auf Samstag waren rund 40 Tiere verendet. Die übrigen insgesamt 70 Kühe und Kälber konnten gerettet werden. Menschen wurden nicht verletzt. Der Sachschaden beträgt mehrere 100'000 Franken.