Industrie
Starker Franken verhagelt Schaffner die Jahresbilanz

Bei der Schaffner-Gruppe aus Luterbach sank der Umsatz im Geschäftsjahr 2010/11 um 2,8 Prozent auf 183,7 Millionen Franken. Auch der Gewinn ging leicht zurück. Ein Ausblick auf 2012 wagt das Management nicht.

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Alexander Hagmann, CEO Schaffner Gruppe

Alexander Hagmann, CEO Schaffner Gruppe

Keystone

Einen grossen Einfluss auf das Ergebnis hatte dabei der starke Franken, wie der in den Bereichen elektromagnetische Verträglichkeit und Verbesserung der Stromqualität tätige Komponentenhersteller am Dienstag mitteilt. In Lokalwährungen gerechnet schrumpfte der Umsatz nämlich nicht, sondern wuchs um 9 Prozent.

Im letzten Geschäftsjahr, das am 30. September zu Ende ging, ging der Auftragseingang um 14 Prozent auf 178,1 Millionen Franken zurück.

Das Nettoergebnis belief sich auf 10,2 Millionen Fanken nach 12,0 Millionen im Vorjahr. Die Aktionäre von Schaffner sollen eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Ausschüttung von 4,50 Fr. je Aktie erhalten.

Prognosen für das Geschäftsjahr 2011/12 seien zurzeit nicht möglich, schreibt Schaffner in der Mitteilung. (rsn)