Die Leitung hat Konstantin Keiser inne. Zur Aufführung gelangt Domenico Cimarosas Requiem in g-Moll und von Mozart das Ave verum corpus. Vier Jahre, von 1787 bis 1791, arbeitete Domenico Cimarosa am Hof der Zarin in Sankt Petersburg. Zum Gedenken an die Gattin des französischen Botschafters, die 1787 gestorben war, schrieb er das Requiem in g-Moll, bei dem sein Talent als überaus kreativer und erfolgreicher Opernkomponist deutlich zum Tragen kommt.

So gelingt es Cimarosa, mithilfe der Solisten und des Chores sehr eindringliche und sehr unterschiedliche Stimmungen zu erzeugen – vom trauervoll flehenden Eröffnungssatz über die impulsive Evokation des dies irae und die Lobgesänge der himmlischen Heerscharen im Sanctus bis hin zu den Gebeten um Gnade, Frieden und das ewige Licht, die das Werk beschliessen. (mgt)