Solothurner Wetter

Zwei Wochen Winter, dann zwei Wochen fast «Frühling»

So winterlich war es in Solothurn während der ersten Dezemberhälfte. (Wolfgang Wagmann)

So winterlich war es in Solothurn während der ersten Dezemberhälfte. (Wolfgang Wagmann)

Nur die erste Dezemberhälfte war winterlich und schneereich. Dann gabs Regen in Hülle und Fülle. Letztes Jahr war der Dezember aber noch nasser gewesen.

Mit 2,2 Grad im Monatsmittel war der Dezember gut ein halbes Grad zu warm – die erste Monatshälfte dagegen hatte nur mit einem Mittel von 0 Grad zu Buche geschlagen. Extrem war die Niederschlagsmenge mit 288 Litern pro Quadratmeter im Wallierhof Riedholz und immerhin 220 in Solothurn. An beiden Orten wuchs die Schneedecke bis am 11. Dezember auf 39 cm an. Noch nasser war der Dezember im Vorjahr mit 289 Litern im Wallerhof gewesen. Der Dezember liegt dort im Durchschnitt der letzten sechs Jahre bei 212 Litern – dem Doppelten eines Jahresmittels.

Warmer Heiligaband

Gleich nach dem Monatsstart bildete sich eine Schneedecke, die vor allem in der Nacht vom 7. auf den 8. Dezember massiv anwuchs. Drei Eistage in der Folge – besonders kalt mit teilweise zweistelligen Minusgraden war es am 12. und 13. Dezember – sorgten für eine geschlossene Schneedecke und damit 19 Schneetagen in Solothurn.

Zum raschen Abschmelzen zwischen dem 21. und Heiligabend brachten die weisse Pracht vor allem der Starkregen in dieser Periode, So wurden am Sonntag vor Weihnachten, dem 23. Dezember, im Wallierhof 42,5 Liter Regen, also fast eine halbe «normale» Monatsregenmenge registriert. Die Altjahreswoche über blieb es mild mit bis zu 10 Grad und nochmals sehr nass. In Welschenrohrs gabs am Nachmittag vor Heiligabend sogar eine Rekordmarke von 18,6 Grad.

Eine Hochdrucklage sorgt nun aber für ruhiges und weiterhin mildes Wetter. Erst gegen Hilari (13. Januar) könnte es kälter werden.

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