Solothurn
Zwei Schläger sitzen weiterhin in Untersuchungshaft

Die zwei Schweizer, welche Anfang April wegen mehrfacher versuchter schwerer Körperverletzung, Gewalt und Drohungen gegen Behörden und Beamte und mehrfacher Sachbeschädigung verhaftet wurden sitzen noch in U-Haft. Das Verfahren ist noch hängig.

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Die beiden mutmasslichen Täter befinden sich noch in Untersuchungshaft, da die Ermittlungen noch im Gang sind.

Die beiden mutmasslichen Täter befinden sich noch in Untersuchungshaft, da die Ermittlungen noch im Gang sind.

Keystone

Die Staatsanwaltschaft hat gegen zwei Männer – einen 29- und einen 24-jährigen Schweizer – eine Strafuntersuchung wegen mehrfacher versuchter schwerer Körperverletzung, mehrfachen Angriffs, Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte und wegen mehrfacher Sachbeschädigung eröffnet. Dies bestätigt auf Anfrage Cony Zubler, Mediensprecherin der Staatsanwaltschaft.

Hintergrund sind die Ereignisse, die sich in der Nacht vom 4. auf den 5. April in der Solothurner Altstadt abgespielt haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft habe das Haftgericht gegen beide Beschuldigten Untersuchungshaft angeordnet. Zubler: «Beide Beschuldigten befinden sich zurzeit in Untersuchungshaft.» Einem dritten Beteiligten war die Flucht gelungen.

Das Verfahren ist laut Mediensprecherin Zubler hängig, die Ermittlungen noch in Gang. Deshalb könne die Staatsanwaltschaft noch keine konkreteren Informationen geben. Insbesondere die Fragen, was genau an welchen Örtlichkeiten im Bereich Landhausquai/St.Urbangasse/Barfüssergasse vorgefallen ist und wer in welcher Weise in die gewalttätigen Auseinandersetzungen involviert war, seien «Gegenstand der laufenden Abklärungen», blockt Zubler ab. Daher liessen sich zurzeit (noch) keine Angaben zum genauen Hergang des Geschehens, auch nicht zu einer allfälligen Schadenssumme machen.

In jener Freitagnacht war in Solothurn ein Mann bei Auseinandersetzungen am Kopf schwer verletzt worden. Die Nachfrage, ob sich der Verdacht erhärtet hat, dass der Verletzte ebenfalls ein Opfer der Verhafteten geworden war, bleibt unbeantwortet. Die Strafuntersuchung wird laut Zubler «noch einige Zeit in Anspruch nehmen». (ums.)