Am Montag sind nördlich der Wengibrücke Baumaschinen aufgefahren. Zwei Bushaltestellen beim Postplatz werden umgebaut. «Dabei geht es um die Umsetzung des Behindertengleichstellungsgesetzes, indem die Haltekanten auf 22 cm ab Fahrbahnniveau erhöht werden, was einen autonomen Einstieg mit einem Rollstuhl ermöglicht», teilt die Einwohnergemeinde Solothurn mit. Diese Arbeiten sollen noch vor den Weihnachtstagen abgeschlossen sein.

Das Umgestaltungskonzept des Postplatzes sieht vor, dass die bestehende Haltestelle an der Westringstrasse aufgehoben und mit der Haltestelle im Bereich der ehemaligen Handelsbank zusammengelegt wird. Damit benutzen künftig alle Buslinien diese Haltestelle.

Beim Postplatz in Solothurn werden die Bushaltestellen umgebaut

Die Bauarbeiten haben begonnen

Wegen der Fahrgeometrie der Busse müssten laut Gemeinde allerdings die Haltestellen im Bereich der ehemaligen Handelsbank leicht abgedreht werden. Diese Anpassung kann Auswirkungen auf den Verkehrsablauf haben. «Obwohl Testfahrten zeigten, dass dieses Verkehrsregime grundsätzlich möglich ist, soll ein Pilotversuch unter Normalbelastung zeigen, ob die Änderung alltagstauglich ist und definitiv realisiert werden kann», heisst es von seiten der Gemeinde.

Der entsprechende Pilotversuch wird im Januar gestartet und dauert rund zwei bis drei Monate. Nach der anschliessenden Auswertung des Versuchs können vor der definitiven Fertigstellung allenfalls notwendige Anpassungen vorgenommen werden. (egs)