Rund 15'000 Besucher waren vor einem Jahr bei Sonnenschein am ersten Streetfood-Festival von Solothurn dabei – weit mehr, als es sich die Organisatoren erträumt hatten.

Sofern das Wetter erneut mitspielt, dürfte es auch in diesem Jahr Tausende anlocken. Um dem Ansturm gerecht zu werden, findet das Festival neu während dreier Tage statt: vom 26. bis 28. August.

Ob Okonomiyaki aus Japan, Langos aus Ungarn, Feijoada aus Brasilien, Malauah aus Jemen, Baleada aus Honduras, Panda Buns aus Korea, ob am offenen Lagerfeuer auf Buchenholz gegarter Flammlachs aus Finnland oder ein Ochse am Spiess – die Vielfalt wird gross sein. Gegen 100 Foodtrucks und Essensstände haben sich beworben, rund 40 Stände haben den Zuschlag erhalten.

Szenen vom Street Food Festival in Solothurn - viele Menschen, viele verschiedene Gerichte

Szenen vom Street Food Festival in Solothurn - viele Menschen, viele verschiedene Gerichte

Die Portionen und Preise werden so klein wie möglich angesetzt. So ist jeder Stand verpflichtet, mindestens eine Speise anzubieten, die maximal sechs Franken kostet – so, dass sich jeder nach Herzenslust durch die Esskulturen kauen kann.

Auch im Getränkebereich gibts ein ausgebautes Angebot: Wiederum werden die Bars durch Vereine der Region betrieben. Neben den Foodständen sorgen Strassenmusiker aus aller Welt für musikalische Farbtupfer und ein lebhaftes Ambiente. Für Kinder steht eine Spielecke zur Verfügung, zudem wird die Jugendarbeit Unterleberberg zusammen mit Kindern Desserts kreieren.

Einmal quer durch die Menschenmenge am Street Food Festival Solothurn

Einmal quer durch die Menschenmenge am Street Food Festival Solothurn

Lichterketten und Fahnen werden das Gelände säumen, am Abend werden Fackeln Romantik versprühen. Dank dem Standort unter der Leporellobrücke gibts bei Regen «Schärme» und bei Sonnenschein jede Menge Schattenplätze. Und das Festivalgelände liegt direkt an der Aare – eine erfrischende Abkühlung ist also nicht weit. (mgt)

Öffnungszeiten Fr, 26. August, 17 bis 22 Uhr, Sa, 27. August, 12 bis 22 Uhr, So, 28. August, 12 bis 19 Uhr.