Die Bastion in Sachen Kleinkunst öffnet am Donnerstag wieder mit zahlreichen Höhepunkten ihre Pforten. Dem baldigen Herbstblues zum Trotz bestreitet der Solothurner DJ Claw diesen Donnerstag den Auftakt der Kulturm-Saison mit Soul ab Plattenteller.

Hochkarätig geht es weiter: Musikkabarett ist am 17. September Trumpf: Mit «Ein Ritt auf dem Zaunpfahl» erweisen «Knuth & Tucek» dem Kulturm ihre Reverenz. Unter dem Namen «MGM» – Müller, Gerber, Meier – rocken am 4. November drei Akustikgitarren den Kuppelsaal. Ein Musikerlebnis, bei dem der Fokus ganz aufs Ohr ausgerichtet ist, gibts am 18. November.

Dann nämlich wird Komponist und Gitarrist Sandro Schneebeli im Kuppelsaal ein «Konzert im Dunkeln» geben. Zur weihnächtlichen Einstimmung trudelt dann am 2. Dezember Heidy Happy (Pop) ein. Auch freuen dürfen sich Kleinkunst-Fans auf Stéphanie Berger (22. Oktober) oder Simon Enzler (16./17. Dezember).

Förderung des Lokalen

Die Loungebar liegt hingegen auch nach dem Auftakt von DJ Claw ganz in Solothurner Hand. «Diese Konzerte werden entsprechend auch im Raum Solothurn ihre Anhängerschaft haben», sagt Yoyo Cotting, neu als Kassier und Leiter Kommunikation im Vereinsvorstand.

Solothurner Singer-Songwriter-Handwerk gibts am 20. Oktober mit der aufstrebenden Elena Gerster zu hören. Am 3. November knüpft das Quartett von «Dusty Flavor» mit Soul an. Dem Indie Rock haben sich die drei Solothurner von «Ta Mère» verschrieben.

Ihre Aufwartung machen sie am 15. Dezember. Die Förderung aufstrebender Bands reicht aber noch weiter: Neu bei den Konzerten sei auch, dass man mit Radio 32 an der Herbstmesse zusammenspanne. «Anlässlich der Sendung ‹32 Minuten› können sich neue Bands vorstellen.» Und so wird das Berner Duo «Sands» am 22. September zu hören sein.

«Wir achten darauf, dass wir alle im Kulturm empfangen können – bekanntere und weniger bekannte Künstler», sagt Cotting – im Bestreben um ein Gleichgewicht. Und auch um Verbesserung sei man stets bemüht: So hat das Kulturm-Team mit über 30 Mitgliedern eine Umfrage bei der Gönnerschaft lanciert.

«Wir haben überdies auch immer Anfragen, bei denen uns Mithilfe angeboten wird.» Letztlich fusst der Kulturbetrieb auf Ehrenamtlichkeit, auch bei den Unterstützungsgeldern. «Wir sind nicht profitorientiert. Vielmehr geht es darum, unseren Gästen eine coole Zeit zu bieten», so Cotting. So bilden Sponsoren und Gönner die Trägerschaft, ohne die der Betrieb im Burristurm nicht möglich wäre.

Ganzes Programm: www.kulturm.ch