Solothurn
Zum HESO-Schluss wird noch einmal richtig Vollgas gegeben

Beim traditionellen Motorrad-Treffen für die kultige US-Marke Harley-Davidson anlässlich der HESO machten auch dieses Jahr wieder zahlreiche Fahrer mit. Der Erlös des Charity Ride geht an das Blumenhaus Buchegg.

Hans Peter Schläfli
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Ledersattel und starre Hinterachse: Das hält nur der Rücken eines eisernen Harley-Fahrers aus.
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In Mode: matt eloxiert, kein glänzendes Chrom.
Die harten Jungs zeigen viel Liebe zum Detail.
Die Solothurner Stadtpolizistinnen und der Engel von «Slow Up» zeigens mit der Handbewegung: Take it easy.
Harley-Parade 2013 anlässliche der HESO

Ledersattel und starre Hinterachse: Das hält nur der Rücken eines eisernen Harley-Fahrers aus.

Hans Peter Schläfli

Es gibt sie noch, die kantigen Männer mit der gut sichtbaren Zahnlücke, die das Geld lieber in ihre Harley Davidson investieren als in eine Krone. Am Sonntag erschienen sie wieder mit ihren urchig polternden Maschinen zum bereits zur Tradition gewordenen Harley-Meeting anlässlich der HESO.

Und nicht nur diese beehrten das Treffen, sondern auch so mancher Banker, der am Feierabend das Easy-Rider-Feeling geniesst. Dieser gibt denn auch den derzeitigen Modetrend vor: Matt eloxiert mit viel, viel Schwarz - die wie Weihnachtsbäume glänzenden Chrom-Harleys sind indes out.

Ein Trend hält aber unvermindert an: Die Frauen begnügen sich nicht mehr mit der Rolle der Sozia, sondern fahren ihr eigenes Stück Schwermetall.

Damit es so richtig laut poltert

Auch der Engel von «Slow Up» war gekommen, und die freundlichen Polizistinnen taten so, als hätten sie den Bussenblock daheim vergessen, denn manch einer der Harley-Fahrer hatte wohl für den Charity Ride das Hinterrad entblösst und auch noch ein Stück vom Schalldämpfer abgeschraubt, damit das kultige Zweirad noch ein bisschen lauter polterte.

«Die Harley-Fahrer gehören zu unseren angenehmen Kunden», sagte Stadtpolizistin Birgit Lanser, «da können wir beim Charity Ride schon einmal ein Auge zudrücken.»

Der Erlös des Charity Ride, der mit einer Parade durch die Solothurner Hauptgasse endete, wurde diesmal dem Blumenhaus Buchegg gespendet.