Bis Ende der 90er Jahre war die Aare gastronomisches Niemandsland. Die Betreiber des «Baseltors» starteten damals im ehemaligen, als Lagerraum genutzten Schlachthaus eine improvisierte Sommerbar. Als eine Gruppe von einheimischen Investoren die Liegenschaft 2003 kaufte und umbaute, wurde daraus die heutige Bar mit ihrem eindrücklichen Innenraum und dem markanten Möbel-Design. Das «Solheure» beeinflusste bald die Entwicklung des Aareraumes mit ihrem heutigen mediterranen Flair als führende Ausgehmeile im Mittelland.

Im Solheure selbst sind in dieser Zeit zum entspannten Tagebetrieb und angesagten Treffpunkt am Abend auch ein attraktives Lunchangebot sowie Tagungen, Bankette und Seminare dazugekommen.

Legendär sind die Summerjams und Partys, wobei sich letztere zur Zeit mit der Herausforderung einer verschärften behördlichen Bewilligungspraxis konfrontiert sehen.

Neues zeitloses Mobiliar

Zum 15-jährigen Geburtstag macht sich das Solheure mit Möbeln in neuem Design selbst ein Geschenk. «Die bestehenden Möbel waren die letzten 15 Jahre ein starkes Erkennungszeichen des Solheure, aber die Stoffe waren in ganz Europa nicht mehr aufzutreiben», so Betriebsleiterin Sabrina Knittel.

Einen öffentlich ausgeschriebenen Wettbewerb gewann die Textildesignerin Sonnhild Kestler aus Zürich. «Die Designkreationen von Sonnhild Kestler passen wunderbar zum Solheure. Sie sind zeitlos, frisch, jung, farbig aber auch individuell und speziell», freut sich Knittel.

Sie ist überzeugt, dass sich die Gäste in den neuen Möbeln – inklusive dem neuen 15 Meter langen Sofa – zuhause fühlen werden. «Das bestehende Mobiliar versteigern wir und spenden einen Teil des Erlöses an die Krebsliga Solothurn», so Knittel.

Ein Wettbewerb entschied, mit welchen Stoffen, die neuen Möbel bezogen werden.

Ein Wettbewerb entschied, mit welchen Stoffen, die neuen Möbel bezogen werden.

Partner für Co-Working

Weiter wird das «Solheure» exklusiver Gastropartner des neuen Co-Working Solothurn in den Räumlichkeiten, die bisher von Teo Jakob genutzt waren. Geführt wird das Projekt von der VillageOffice Genossenschaft, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Arbeit wieder in die Nähe des Wohnortes zu bringen.

Ihr Ziel ist es, ein engmaschiges Netzwerk an lokalen Coworking-Spaces zu kreieren, die innerhalb von 15 Minuten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Velo vom Wohnort aus erreichbar sind. Auf drei Etagen entstehen in unterschiedlich strukturierten Räumen rund 40 Arbeitsplätze und Räume für Meetings. (mgt)

Partyprogramm: Donnerstag 18 Uhr Versteigerung der Möbel – Freitag ab 21 Uhr Hidden works and Gentediaare goes Solheure. - Samstag ab 21 Uhr: Eleven and Palais Club goes Solheure. - Sonntag ab 10.30 Uhr: Katerbrunch mit DJ