Solothurn
Züghuus-Joggelis Gastspiel als Böögg dauerte knapp drei Minuten

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Bööggverbrennen 2017 in Solothurn Der «Züghuusjoggeli»-Böögg in seiner ganzen Pracht
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Der Züghuusjoggeli kann Wasser speien
Es beginnt
Das Bööggverbrennen 2017 in Solothurn

Bööggverbrennen 2017 in Solothurn Der «Züghuusjoggeli»-Böögg in seiner ganzen Pracht

Thomas Ulrich

Der Böögg war dieses Jahr ein wahres Stadtoriginal – auf dem Märetplatz brannte am Mittwoch der «Züghuus-Joggeli», als Kopie 7,5 Meter hoch und ca. 800 Kilo schwer. «Da das Alte Zeughaus umgebaut wurde, haben wir dieses Motiv gewählt», sagt Thomas Branger, Ressortchef Böögg der Narrenzunft Honolulu, die alljährlich den Böögg kreiert, baut und stellt. Rund 300 bis 400 Mannstunden Aufwand liegen hinter der Bööggier-Truppe.

Gegenüber letztem Jahr wurde der Böögg ein wenig abgerüstet: 2016 nämlich hatten Querschläger unter den Feuerwerksraketen, die in die Menge gingen, für Schlagzeilen gesorgt. «Umso mehr haben wir heuer allergrösste Vorsicht walten lassen», so Branger punkto Sicherheit. Der Böögg war entsprechend mit keinerlei Raketen ausgestattet, und auch die Knallkörper wurden aus Rücksicht auf die Bevölkerung reduziert.

Dafür wies der Joggeli-Böögg zwei andere technische Raffinessen auf. Er dreht sich, wie in Vorjahren vereinzelt umgesetzt, um seine eigene Achse. Das eigentliche Novum aber: Er speit dank einer findigen Installation – wie sein Original – Wasser. Trotzdem war das Feuer aber nicht zu bremsen und machte ihm innert 2 Minuten und 47 Sekunden den Garaus. (ak)

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