Solothurn
Zeit in den Holzkisten ist um: Nun begeistern die Figuren der Ambassadorenkrippe wieder

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Die Krippenfiguren werden in Holzkisten angeliefert
23 Bilder
Die Figuren sind in der Kiste so befestigt, dass sie beim Transport keinen Schaden nehmen
Erich Weber, Konservator des Museums Blumenstein befreit die Figuren aus ihrer Befestigung
und plaziert Figur um Figur in der Krippenszenerie
Figur um Figur
Josef bekommt natürlich einen besonderen Platz
...und wird deshalb auch etwas herausgeputzt
Das Outfit muss manchmal noch etwas nachjustiert werden
Im Zentrum der Szene liegt das Jesuskind
Ringsherum steht eine bunte Schar
Jede Figur besitzt einen Wachskopf mit individuellen Gesichtszügen, echtem Haar und sorgfältig gearbeiteten Glasaugen
Die reichen Kleider, wurden in den 1920er Jahren von Emilie Gunzinger und in den 1950er Jahren von Schwester Clara mit historischen Paramentstoffen erneuert.
Die Schafherde darf natürlich nicht fehlen
Die Krippe ist eine Arbeit des Solothurner Frauenklosters St. Joseph aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.
Alle Figuren sind aufgestellt und warten auf die Besucher

Die Krippenfiguren werden in Holzkisten angeliefert

Hanspeter Bärtschi

Jedes Jahr kurz vor der Weihnachtszeit wird in der Jesuitenkirche die Ambassadorenkrippe aufgestellt. Am Dienstag war es so weit. Die Holzkisten mit den Figuren wurden in die Stadt transportiert, die Figuren durften an die frische Luft.

Erich Weber war die ganze Zeit vor Ort. Der Konservator des Museums Blumenstein ist Hüter und Beschützer der Ambassadorenkrippe. «Die Ambassadorenkrippe ist etwas Einmaliges in der Schweiz, gar in Europa», weiss er. Die Figuren wurden vor rund 250 Jahren im Kloster St. Joseph zu Solothurn von Nonnen hergestellt.

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