Kofmehl
www.kofmehl.net präsentiert sich in neuem Kleid

Seit einigen Tagen präsentiert sich die Kulturfabrik wieder mit einer neuen Website. Man kehrt damit nach mutigen Konzepten zu vertrauter Übersichtlichkeit zurück.

Andreas Kaufmann
Drucken
Teilen
Peppig und doch übersichtlich zeigt sich die neue Kofmehl-Website. ak

Peppig und doch übersichtlich zeigt sich die neue Kofmehl-Website. ak

Solothurner Zeitung

Über die vormalige Gestaltung des Kofmehl-Internetauftritts waren die Ansichten ebenso gespalten, wie es die Website selbst war: links das Konzertprogramm, rechts die interaktive Community, und alles in allem eine Benutzerführung, die nicht jedermann auf Anhieb eingeleuchtet hatte. «Mit dieser Seite hatten wir etwas riskiert», erinnert sich Pipo Kofmehl, Leiter der Kulturfabrik. Technisch betrachtet ein «Wunderwerk» – nicht zuletzt dank vieler Kommentierfunktionen –, scheint die mutige Website nun aber an Grenzen gestossen zu sein. Trotz guter Fachleute, die den Auftritt geschaffen hatten, sei kofmehl.net in letzter Zeit nicht mehr fachgerecht gewartet worden. Nach lediglich 623 Tagen ist nun Schluss: Seit knapp zwei Wochen kommt die Website der Kulturfabrik Kofmehl in neuem Kleid daher und überzeugt durch intuitive Handhabe. Den Erfolg belegen laut Pipo Kofmehl auch die Klicks: «Wir haben wieder über 1000 Besucher pro Tag, mehr als doppelt so viele wie vorher.»

Zurück zum «Kofmehl-Groove»

Zu den Machern zählt einerseits eine ansässige IT-Firma, die für eine nachhaltige Projektbegleitung verantwortlich zeichnet, andererseits eine Gruppe Ehrenamtlicher, die der Kulturfabrik nahestehen. Folglich entspreche der Auftritt wieder mehr dem alten «Kofmehl-Groove», führt Pipo Kofmehl weiter aus: «Er kommt leichter und reduzierter, aber auch wilder und farbiger daher als der alte.» Und Mitmach- und Community-Elemente kommen auch beim neuen Auftritt nicht zu kurz: Sie sind an die Kommentierfunktion von Facebook gekoppelt. Gerade deshalb sei man mit der vorigen Homepage ein halbes Jahr zu früh gewesen, bevor Facebook genügend breitentauglich geworden sei. Für notwendig hält Kofmehl die vielfältige Funktionalität allemal: «Gerade für ein junges Zielpublikum muss eine Homepage sehr vieles bieten, so beispielsweise Kommentiermöglichkeiten.» Inhaltlich hat sich der Umfang der Website nicht verändert. Lediglich müssen einige Bereiche wie Wettbewerbe, Umfragen und der Fotomat-Bereich noch umgesetzt werden.

Die Idee der Umstellung kam im April auf. Innerhalb von zwei Monaten kam so der Internetauftritt im Rekordtempo zustande – bei einem Kostenrahmen von rund 6000 Franken. Wie Pipo Kofmehl aber auch andeutet, soll er flexibel und offen für Erweiterungen bleiben: «Da können durchaus noch neue kreative Impulse hinzukommen. Schliesslich lebt eine Website nicht nur von den Leuten, die sie besuchen, sondern auch von jenen, die sie betreuen.»

Aktuelle Nachrichten