Betteln
«Wunder» bei der Stadtpolizei: Aus einem Arm werden zwei

Die Stadtpolizei Solothurn hat eine Bettlerin zur Kontrolle auf den Polizeiposten mitgenommen und staunte nicht schlecht. Bei einer Leibesvisitation hatte die Bulgarin auf einmal wieder zwei Arme.

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Bettlerin auf Schweizer Strassen

Bettlerin auf Schweizer Strassen

Keystone

Betteln ist in der Stadt Solothurn illegal. Deshalb greift die Stadtpolizei Bettler auf, nimmt sie zwecks Personenkontrolle auf den Polizeiposten mit, verzeigt sie und belegt sie mit einer Fernhalteverfügung.

Peter Fedeli, Chef der Stadtpolizei, empfiehlt, den Bettlern kein Geld zu geben: «Wir haben es sehr oft mit Personen aus dem Ausland zu tun, die sich als sogenannte «Touristen» hier aufhalten. Wenn sie kein Geld mehr erhalten, kommen sie auch nicht zu uns.» Es sei keine Lösung, hier zu betteln. Ausserdem würden die Bettler die Passanten wenn nötig auch unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zum Spenden bewegen.

Zwei vollständig gesunde Arme

Trotz mehrmaliger Kontrolle einer 26-jährigen einarmigen Bettlerin aus Bulgarien und mündlicher Wegweisung durch die Stadtpolizei wurde die Frau immer wieder in Solothurn beim Betteln beobachtet.

Sie wurde deshalb zwecks Ausweiskontrolle auf den Polizeiposten mitgenommen. Sie erhielt dabei eine amtliche Fernhalteverfügung.

Bei der Leibesvisitation stellte sich heraus - oh Wunder - dass die Bettlerin über zwei vollständig gesunde Arme verfügt. Ihr Fahrzeug war bereits am Morgen desselben Tages auf dem TCS Parkplatz kontrolliert

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