Solothurn

Windböen angekündigt: Zünfte müssen Schmückungen an den Umzugswagen entfernen

In Solothurn steht am Dienstagnachmittag die zweite Ausgabe des Fasnachtsumzugs an. Wegen der angekündigten Böen müssen die Teilnehmer Vorsichtsmassnahmen treffen.

Am Nachmittag ist in Solothurn mit vereinzelten Windböen bis 55 km/h bei der An- und Rückfahrt sowie während des Umzugs zu rechnen. Das fällt unter die Kategorie 2 im Massnahmenplan der Vereinigten Fasnachtsgesellschaft Solothurn. 

Umzugschef Yves Hauri teilt den Umzugsteilnehmern mit, dass folgende Massnahmen «zwingend» einzuhalten sind:

  • Leicht befestigte Schmückungen sind an den Wagen zu entfernen
  • Alle Teilnehmenden sind zur Vorsicht aufgerufen

Die Umzugsteilnehmer werden zudem aufgefordert, den Heimweg möglichst rasch anzutreten, da ab 18 Uhr zunehmender Wind erwartet wird. In exponierten Lagen im Raum Solothurn seien laut «Meteoschweiz» mit Böen zwischen 60-90km/h zu rechnen.

Ganz ohne Wagen

Im Februar 2016 fand der Dienstags-Umzug wegen des starken Windes ganz ohne Wagen statt. Damals waren Windböen von bis zu 80 km/h vorausgesagt – und das kann kritisch für die Wagen auf den Brücken werden. Die Wagenbauzünfte durften lediglich kleine Begleitfahrzeuge wie Leiterwagen oder kleine Motorwagen auf die Route mitnehmen. Zudem wurde die Maskenpflicht aufgehoben. 

Ganz zurückgehalten wurden Umzugswagen vor 2016 noch nie. 1990 wurde die verkürzte Variante gewählt: Der Umzug endete damals auf dem Klosterplatz, die Narren liefen Richtung Solheure aus. Damals wegen dem Sturm Vivian.

2017 klinkte sich die Narrenzunft Honolulu mit ihrem Umzugswagen aus Sicherheitsgründen schon am Klosterplatz aus. (ldu)

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