Sonne tanken. Einfach herrlich. Das Liegetuch nahe der Aare ausbreiten und sich darauf ausstrecken – die wärmenden Strahlen der Sonne auf der nackten Haut spüren. In der Nähe Kindergeschrei beim Sandkasten und schnatternde Enten vom Wasser her. Wie? Nein, gemeint ist nicht ein Badi-Erlebnis (und schon gar nicht von letzter Woche – obwohl unsere Badi wieder geöffnet ist), sondern ein Bade-Erlebnis im April irgendwo am blauen Aarestrand.

Bücher lesen. Einfach interessant. Man trifft einen Wildfremden mit einem Buch in der Hand und kann ihn einfach so fragen, worum es darin gehe. So kommt man ins Plaudern über Literatur und was man mag und was man weniger gern liest. Büchertipps geben, Autoren weiterempfehlen, Lesestoff austauschen. Wie? Nein, gemeint ist nicht etwa eine Begegnung an den Literaturtagen über Auffahrt, sondern ein Treffen vor dem offenen Bücherschrank im Kreuzackerpark (nicht den in der Badi, nein!).

Velo fahren. Einfach sportlich. Einmal um die Altstadt herum, in der Fegetzallee hin- und herradeln, vielleicht mal eine weitere Strecke in Angriff nehmen. Pause machen, etwas Kleines essen und sich bei einem kalten Getränk erfrischen. Und dies alles nicht alleine, sondern im Team: gemeinsam Kilometer um Kilometer zurücklegen. Wie? Nein, nicht die vergangenen Bike Days, sondern der Familienausflug mit dem Velo – Anhänger inklusive.

Bier trinken. Gemütliches Beisammensein, dumme Sprüche machen, anstossen, Mass halten. Wie? Nein, nicht die Biertage in und um die Reithalle, sondern das normale Feierabendbier in einer Solothurner Beiz. Sie verstehen mich andauernd falsch! Wir Solothurner brauchen keine Events, um das zu tun, was wir gerne tun. Man kann jederzeit alles machen in unserem Stedtli. Voilà. (Und trotzdem sind wir froh um unsere Events. Wir sehen uns am slowUp!)