Solothurner Fasnacht
Wetter-Entwarnung: Der Solothurner Umzug findet statt

Die Wettervorhersage kündete am Montag noch starke Böen für die Solothurner Umzugsreprise am Dienstag an. Doch die Prognosen wurden entschärft: Der Umzug findet statt – mit Wagen.

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Können die Provinznarren am Dienstag ihre Bierbrauerei hervorholen?

Können die Provinznarren am Dienstag ihre Bierbrauerei hervorholen?

Oliver Menge

Starker Wind ist der Feind des Fasnachtsumzugswagens. 2016 hatte Petrus gar kein Erbarmen mit den Narren und schicke dem Regen noch Böen als Begleiter. Für den zweiten Umzug am Dienstagnachmittag waren Winde bis zu 80 Stundenkilometern vorausgesagt. Kurzum wurden die Zünfte informiert: Umzug Ja, aber ohne grosse Wagen.

Heuer waren die Vorboten zwar ähnlich. Wegen Sturmtief Udo wurde am Montag eine starke Wetterwarnung ausgelöst. «Am Dienstag werden zunächst in der Romandie, später auch im zentralen und zum Abend hin im östlichen Flachland Sturmböen erwartet», warnte Meteonews. Von Windspitzen im Flachland von 70 bis 100 Stundenkilometern war die Rede, an exponierten Lagen teilweise bis über 100 Stundenkilometern.

«Doch die Prognosen wurden mittlerweile runterrevidiert», sagt Fabian Maienfisch, Pressenarr der zuständigen Vereinigten Fasnachtsgesellschaft Solothurn UNO. Dazu wurden diverse Wetterdienste konsultiert. Gerechnet wird mit Windspitzen von 60 Stundenkilometern. «Das ist genau der Grenzwert, den auch die hiesigen Wagenbauer für vertretbar halten.»

Im Gegensatz zu letztem Jahr heisst es heuer nun also «Ja, und mit Wagen». Die Umzugsreprise beginnt um 14.31 Uhr. (ldu/ak)

So sah der Umzug im letzten Jahr ohne Wagen aus: