Harley-Treff

Wenn an der HESO die Hölle los ist

Sie setzen jeweils ein lautstarkes Ausrufezeichen hinter die zu Ende gehende HESO: Rund 600 Harley-Davidson-Piloten feierten sich selbst und so mit dem Messepublikum ihren finalen Sonntagstreff.

572 Bikes habe man bei der Ausfahrt zum Charity Ride gezählt, «aber es standen noch einige Gruppen herum», so Christoph Rölli, Co.-Organisator des traditionellen Harley Treffs. «Noch nie hatte es soviel Leute am Strassenrand», zieht er ein überaus positives Fazit, zudem dank der Arbeit der Polizeikorps und Streckenposten alles unfallfrei verlaufen sei. «Und das ist das Wichtigste.»

Die 30 Mitfahrgelegenheiten für den Charity Ride, der dem Wohnheim Kontiki in Subingen 2000 Franken einbringt, waren rasch weg. Erstmals fuhr der dröhnende Pulk durch das Städtschen Wangen an der Aare, ehe er um 14 Uhr wieder durch die Solothurner Altstadt brauste. Dort wurden auch – welche Qual der Wahl angesichts der vielen Prachtsmaschinen – die schönsten Harleys 2017 erkoren.

Es siegte der erstmals am Harley-Treff teilnehmende Peter Wüthrich aus Mühlethal bei Zofingen mit seiner Softail Springer Jahrgang 2009 vor Jonas Aesch aus Feldbrunnen auf seiner Sportster XL 48. Den dritten Rang belegte der Obergerlafinger Reto Burkhalter, der eine Harley WLA aus dem 2. Weltkrieg besitzt.

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