Solothurn

Wein und Bäume: Bürgergemeinde sponsert das 2000-Jahr-Jubiläum der Stadt mit

Nächstes Jahr wird die Stadt Solothurn 2000 Jahre alt. Die Bürgergemeinde hat beschlossen, Wein und Bäume zu sponsern. (Archivbild)

Nächstes Jahr wird die Stadt Solothurn 2000 Jahre alt. Die Bürgergemeinde hat beschlossen, Wein und Bäume zu sponsern. (Archivbild)

Der Bürgerrat der Stadt Solothurn hat am Montag beschlossen, Wein und Bäume für das historische Stadtfest zu sponsern an Stelle von Geld.

Die Bürgergemeinde Solothurn wird sich an den Kosten von rund 1,5 Mio. Franken für das 2000-Jahr-Jubiläum der Stadt Solothurn mit einem Betrag von 25'000 Franken beteiligen. Dabei steht nicht ein Geldsponsoring im Vordergrund. Vielmehr hat der Bürgerrat in seiner letzten Sitzung beschlossen, für den gesprochenen Betrag Dienstleistungen in Form eines Weinsponsorings an der offiziellen Eröffnungsfeier und am historischen Stadtfest zu erbringen. Möglich wäre zudem die Spende von 2000 Jungbäumen, die an auserwählten Orten auf Stadtboden gepflanzt oder an Kinder verschenkt werden könnten. Mit den Details wird sich der Rat in Kürze befassen.

Als Sponsor kann die Bürgergemeinde mit Delegationen an verschiedenen Anlässen und Aktivitäten teilnehmen und erhält Gratisexemplare von der im Entstehen begriffenen Jubiläumsschrift «Von Salodurum nach Solothurn». Einem Streifzug durch 2000 Jahre Stadtentwicklung.

Wie die Verenakapelle nach dem Brand saniert werden soll

Was die vor zwei Jahren durch einen Brand nötig gewordene Sanierung der St. Verenakapelle betrifft, liegen zurzeit drei Sanierungsvarianten von Architekt Peter Widmer (WWB Architekten AG) vor. Nach den detaillierten Ausführungen von Widmer hat der Rat anstelle von zwei Teilsanierungen der Gesamtsanierung mit einer Kostenfolge von gut 407'000 Franken im kommenden Jahr einstimmig zugestimmt.

Zur Sanierung des Projektes wird aus dem Paul L. Feser-Fond ein Betrag von maximal 220'000 Franken entnommen. Von der Helvetia Versicherung wurden der Bürgergemeinde 8900 Franken und von der Solothurnischen Gebäudeversicherung gut 60'000 Franken zugesprochen. Zusätzlich hat die Denkmalpflege – sowohl der Kanton wie der Bund – einen Beitrag von knapp 60'000 Franken zugesichert. Die übrig bleibenden Kosten sollen durch Spenden und Sponsoring aufgebracht werden. Der Brand wurde durch einen Funkenwurf ausgelöst und verursachte Reinigungskosten von 113'000 Franken.

Umstellung vom Leistungs- zum Beitragsprimat

Ohne Gegenstimme folgte der Rat dem Vorschlag von Finanzverwalter Claude Tschanz, die Arbeitnehmenden der Bürgergemeinde Solothurn ab 1. Januar 2020 in der Bafidia-Pensionskasse gemäss dem Beitragsprimatplan 6 zu versichern. Dies nachdem bereits in einer früheren Sitzung beschlossen wurde, der von der Bafidia vorgenommenen Umstellung vom Leistungs- aufs Beitragsprimat grundsätzlich zuzustimmen.

Ebenfalls in einer früheren Sitzung hat der Bürgerrat die vorgeschlagene Überprüfung der Verwaltung zur Kenntnis genommen und beschlossen, das Vorgehen weiter zu verfolgen. Bürgergemeindepräsident Sergio Wyniger schlug nun vor, über das weitere Vorgehen vorläufig keinen Beschluss zu fassen, sondern in Anbetracht dessen, dass in den nächsten Jahren auch personelle Änderungen anstehen, vorerst einen Aktionsplan zu erstellen. Wyniger erklärte sich bereit, ein entsprechendes Papier vorzubereiten. Dieses soll im nächsten Jahr in einer Klausur bearbeitet werden.

Ersatz für Forstbetriebsleiter Lombris gesucht

Nach der Kündigung von Forstbetriebsleiter Gian-Andrea Lombris per Ende Jahr aus familiären Gründen, muss möglichst rasch ein Wahlausschuss eingesetzt werden, der dem Bürgerrat bis spätestens Ende 2020 eine oder mehrere Personen zur Wahl vorschlagen kann. Bis dahin übernimmt Revierförster Alain Imoberdorf die vakante Stelle. Als Mitglieder des Wahlausschusses wurden Sergio Wyniger, Anita Hohl, Matthias Wälti und David Gadola bestimmt.

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