Grenchen
Weihnächtlich – auch wenns nicht so heissen soll

Am Freitagabend wurde in Grenchen die Grewa eröffnet. Durch eine neue Ausrichtung auf «W» wie «Winter» statt «W» wie Weihnachten und ein neues Logo wird das Konzept aufgefrischt.

Andreas Kaufmann
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V.l.: Markus Arnold (Vizepräsident Gewerbeverband Grenchen), Claudia Bieri (OK-Präsidentin der Grewa) und Boris Banga (Stadtpräsident).

V.l.: Markus Arnold (Vizepräsident Gewerbeverband Grenchen), Claudia Bieri (OK-Präsidentin der Grewa) und Boris Banga (Stadtpräsident).

Oliver Menge

Alles neu macht der November: Bei der Traditionsausstellung Grewa, die am Freitagabend im Grenchner Eusebiushof eröffnet wurde, hat sich einiges geändert. Zunächst mal, dass das «W» in «Grewa» nicht mehr für Weihnachten steht, sondern für «Winter». Wie Claudia Bieri, Präsidentin des Organisationskomitees der Grenchner Winterausstellung, veranschaulicht: «Es ist Pech und Glück, dass wir den Eusebiushof dieses Jahr bereits für Anfang November reservieren mussten.» Denn: Zu Monatsende ist das Pfarreizentrum bereits wieder ausgebucht.

Die Tugend, die aus der Not erwuchs, zeigt sich am Angebot, das zum Start am Freitagabend bereits einige Besucher anlockte: Nicht Duftkerzen und Weihnachtsguetzli standen – auch wenn sie vorhanden waren und die Dekoration durchaus festlich – im Vordergrund. Vielmehr war es ein breites Angebot von insgesamt 40 Ausstellern, das auch die Warenvielfalt des Grenchner Gewerbes widerspiegeln sollte. In einen grösseren Zusammenhang brachte den Anlass auch Stadtpräsident Boris Banga: Gerade in Zeiten des starken Frankens, wo um jeden einzelnen Gast gekämpft werden müsse, sei auch das hiesige Gewerbe gefordert. «Auch die Nähe zu Solothurn und Biel lässt die Herausforderung nicht kleiner werden.»

Umso mehr sei ein lebendiger Einkaufsstandort wichtig, sagte Banga mit Fingerzeig auf grössere Projekte wie das geplante Einkaufszentrum am Marktplatz. «Grenchen hat aus sicht der Detailhandelsketten noch Ausbaupotenzial.» Nicht zuletzt für das Engagement im Rahmen der Grewa danke Banga abschliessend den Organisatoren.