Fusion im Raum Solothurn
Weichen zur Grossfusion werden noch im Januar gestellt

Soll das Fusionsprojekt der Gemeinden Solothurn, Zuchwil, Derendingen, Biberist und Luterbach weiter vorangetrieben werden? Darüber diskutieren nächste Woche Gemeindepräsidenten im Rahmen einer Podiumsdiskussion.

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Ursprünglich war es die Idee, sieben Gemeinden zu fusionieren. Dies hätte eine neue Stadt mit 50 000 Einwohnern ergeben.

Ursprünglich war es die Idee, sieben Gemeinden zu fusionieren. Dies hätte eine neue Stadt mit 50 000 Einwohnern ergeben.

Peter Brotschi

Im Hinblick auf die ausserordentlichen Gemeindeversammlungen im Januar, bei denen die Weichen für eine Grossfusion gestellt werden, erläutern am kommenden Mittwoch, 9. Januar, 20 Uhr, die Präsidenten der beteiligten Gemeinden an einer Podiumsdiskussion, um was es beim Fusions-Vorvertrag geht. Der öffentliche Informationsanlass mit den Gemeindepräsidenten Gilbert Ambühl (Zuchwil), Martin Blaser (Biberist), Kurt Fluri (Solothurn), Michael Ochsenbein (Luterbach) und Kuno Tschumi (Derendingen) findet im Widisaal im Sportzentrum Zuchwil statt. Das Gespräch wird geleitet von Urs Mathys, stv. Chefredaktor der az Solothurner Zeitung.

Ausserordentliche Versammlungen

In den kommenden Wochen entscheiden die Stimmberechtigten der genannten Gemeinden an ausserordentlichen Versammlungen, ob ein Fusions-Vorvertrag unterschrieben werden soll. Bereits zugestimmt hat Luterbach.

Der Fusions-Vorvertrag basiert auf der in den letzten zwei Jahren erarbeiteten Analyse zu den Chancen und Risiken einer Grossfusion in der Region Solothurn. Das Papier regelt das weitere Vorgehen zur Erarbeitung einer endgültigen Fusionsvorlage. Eine solche wird dem Volk in den jetzt zustimmenden Gemeinden voraussichtlich 2015 vorgelegt werden können. (szr)