Solothurn
Wegen Mängel gesperrt: Spezialist nimmt nun alle Spielplätze in der Stadt unter die Lupe

Die Stadt Solothurn hat den Spielplatz auf der Chantierwiese aus Sicherheitsgründen gesperrt. Nun sollen die Geräte untersucht werden. Auch die anderen Spielplätze werden genauer angeschaut.

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Der Spielplatz im Chantier wurde von der Stadt Solothurn aus Sicherheitsgründen gesperrt.
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Spielplatz Solothurn
Dieses Papier ist am Gitter angebracht
Am Spielplatz waren grobe Mängel entdeckt worden
Daraufhin hat die Stadt den Spielplatz gesperrt
Die Geräte sollen nun analysiert werden
Spielplatz Chantier
Spielplatz Chantier

Der Spielplatz im Chantier wurde von der Stadt Solothurn aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Wolfgang Wagmann

Die Mängelliste ist lang. Das Stadtbauamt reagierte und verfügte am Freitag die Sperrung des Spielplatzes auf der Chantierwiese. Ein Gitter verhindert, dass die beliebte Spielwiese betreten werden kann. Wie geht es nun weiter? Am Mittwoch wird nun das Stadtbauamt den Spielplatz mit einem Fachspezialisten begehen, wie es dort auf Anfrage heisst. «Wir werden dann schauen, ob allenfalls in naher Zukunft der Spielplatz wieder geöffnet werden kann», sagt Leiterin Andrea Lenggenhager. Je nach dem würden dann allerdings gewisse Geräte entfernt oder ersetzt.

Es komme auch auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis darauf an. Je nach dem müsse das Vorgehen genauer geprüft werden, «da es sich zur Zeit dann um eine Übergangslösung handelt».

Mängel auf Spielplätzen in Solothurn
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Zu weite Abschrankung (kein Einstiegsfilter bei der Leiter)
Der untere Balken stellt ein erhebliches Verletzungsrisiko beim Fallen dar.
Hier kann sich ein Kopf verheddern. Es besteht Strangulationsgefahr.
Kopffangstelle
Kollisionsgefahr besteht bei der Seilbahn: Kind vs. Pfosten.
Fallschutzplatten auf dem Kiesbett
Abnützung des obersten Kettenglieds
Fingerfangstelle
Fingerfangstelle

Mängel auf Spielplätzen in Solothurn

Andreas Kaufmann

Es wird ein Projekt benötigt

Die Stadt will den Spielplatz umgestalten. Dazu werde jedoch ein Projekt benötigt, so Lenggenhager. Die mangelhaften Geräte einfach zu ersetzen wird offenbar nicht angestrebt.

«Ein Eins-zu-Eins-Ersatz ist keine Lösung, da die Bedürfnisse heute anders sind», sagt die Leiterin des Stadtbauamtes.

Auch andere Plätze im Visier

Die Stadt schaut sich nicht nur den Chantier-Spielplatz genauer an. Auch die anderen Spielplätze inklusive Quartierspielplätze sollen von Fachspezialisten inspiziert werden.
Andrea Lenggenhager: «Je nach dem werden wir dann entscheiden, was zu tun ist.» (ldu/ww)