Wasserversorgung
Wasserversorgung: Solothurn und Zuchwil gehen gemeinsame Wege

Die Regio Energie Solothurn und die Einwohnergemeinde Zuchwil gründeten am Freitagmorgen die Wasserverbund Region Solothurn AG. Die neue Unternehmung steht weiteren Gemeinden und benachbarten Wasserversorgungen zum Beitritt offen.

Merken
Drucken
Teilen
Die Protagonisten des Wasserverbund Region Solothurn AG (v.l): Chef Amt für Umwelt des Kantons Solothurn Martin Würsten, Direktor Regio Energie Solothurn Felix Strässle, Solothurner Stadtpräsident und VR-Präsident Regio Energie Solothurn Kurt Fluri, Gemeindepräsident Zuchwil Gilbert Ambühl

Die Protagonisten des Wasserverbund Region Solothurn AG (v.l): Chef Amt für Umwelt des Kantons Solothurn Martin Würsten, Direktor Regio Energie Solothurn Felix Strässle, Solothurner Stadtpräsident und VR-Präsident Regio Energie Solothurn Kurt Fluri, Gemeindepräsident Zuchwil Gilbert Ambühl

Wolfgang Wagmann

Ziel und Zweck des Verbundes ist, bestehende Kapazitäten im Bereich der Wasserversorgung besser ausschöpfen zu können, gemeinsame Reserven zu bilden und Synergien im Betrieb der sogenannten Primäranlagen zu schaffen, dies teilt die Regio Energie Solothurn am Freitag mit. Zu diesen Primäranlagen zählen Anlagen für Wasserbeschaffung, -speicherung und -transport sowie Mess- und Steuerungseinrichtungen.

Das Reservoir Steingrube kann günstiger realisiert werden

«Mit dem Neubau des Wasserreservoirs Steingrube in Solothurn, das künftig 5000 Kubikmeter Wasser fassen soll, schafft die Region Energie Solothurn die nötigen Voraussetzungen für diesen Zusammenschluss», heisst es in der Mitteilung weiter. Der Vorteil der Kooperation liegt auch darin, dass das geplante Reservoir Steingrube kleiner und somit auch günstiger realisiert werden kann.

Verantwortliche versprechen sich geringere Kosten

Die neu gegründete Wasserverbund Region Solothurn AG hat keine Auswirkungen auf die Tarifpolitik der beteiligten Gemeinden, da die neue Unternehmung das Detailversorgungsnetz nicht umfasst. Die Sekundäranlagen, über welche das Wasser bis zum Verbraucher geführt wird, bleiben zudem im Besitz der Gemeinden. Langfristig versprechen sich die Verantwortlichen durch den Zusammenschluss geringere Kosten. (sbi)