Während vier Jahren strömte den Besuchern der Herbstmesse der Duft von «präglete Härdöpfu» entgegen. Zu seinem fünften Auftritt wird die HESO-Röschti nun aber zur «Kapuziner-Röschti» und dem Namen entsprechend hinter Klostermauern serviert - am 1. September und losgelöst von der HESO.

Beim Anlass handelt es sich um den traditionellen Anlass der Perspektive Region Solothurn, durch den die Gassenküche-Bon für Taglöhner finanziert werden. «Wir sind jetzt am eigentlichen Ursprungsort der Gassenküche», erläutert Urs Bucher vom mitwirkenden Restaurant Kreuz Kriegstetten. «Schon die Kapuzinermönche selbst haben Hungrigen und Bedürftigen hier täglich eine warme Suppe ausgeschenkt.»

Promis als Prise Salz obendrauf

Und unter dem Motto «Ässe für vier» können pro verkauftem Röschti-Menü vier Gassenküchen-Portionen finanziert werden. Die rund 30 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur, die an Bar, im Service oder an der Bratpfanne mitwirken, geben dem karitativen Anlass noch eine Prise Salz obendrauf. Bereits jetzt trafen sich die «Röschti-Prominenten» Ständerat Roberto Zanetti, Moderator Dani Fohrler, Rockröhre Chris von Rohr und Eva Gauch, Betriebsleiterin des Alten Spitals, für ein Fotoshooting und nicht zuletzt: um sich auch kochtechnisch auf die Aktion einzustimmen.

«Wir rechnen mit einem positiven Echo»

Dass der Anlass neu von der Herbstmesse losgelöst ist und somit eingespielte Synergien wegfallen könnten, sieht Urs Bucher nicht als Problem: Gerade während der HESO ist das Gastroangebot so umfassend, dass die Röschti lediglich eine Verpflegungsmöglichkeit unter vielen sei: «Hier im Kapuzinerkloster findet am 1. September nichts parallel statt, so dass wir mit einem positiven Echo rechnen dürfen.» Ausserdem sei Bucher bereits seit 20 Jahren als Player an der HESO dabeigewesen, «jetzt ist die Zeit für etwas Neues gekommen.»