So ein Mist!
Was passiert mit dem Solothurner Stadtmist? – Die Vorarbeiten beginnen

Mit welchen Methoden und in welchem Umfang soll dem Solothurner Stadtmist zu Leibe gerückt werden? Antworten sollen Testsanierungen geben, die ab kommendem Montag Vorarbeiten beginnen.

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Nur wenn der Solothurner Stadtmist dereinst totalsaniert werden muss, hat die Wasserstadt wohl Chancen auf die Realisierung.

Nur wenn der Solothurner Stadtmist dereinst totalsaniert werden muss, hat die Wasserstadt wohl Chancen auf die Realisierung.

Illustration ZVG

Die Testsanierungen beginnen am kommenden Montag. Sie dauern voraussichtlich bis Anfang März, wie die Staatskanzlei mitteilt. Seit Mitte November 2015 läuft das Submissionsverfahren für die Sanierung der Deponien.

Die für die zweite Stufe der Submission zugelassenen Unternehmen werden ihre Offerte unter anderem basierend auf Testsanierungen erarbeiten. Im Vorfeld dieser Testsanierungen werden ab nächster Woche durch Stadt und Kanton Solothurn unter anderem Sondierbohrungen durchgeführt. So werden auf dem Spittelfeld 21 Baggerschlitze ausgehoben, die der Entnahme von weiteren Abfallproben dienen.

«Je etwa ein Kübel voll», wie Markus Spring vom Amt für Verkehr und Tiefbau auf Anfrage erklärt. Die Analyseresultate werden den vorqualifizierten Totalunternehmungen zur Verfügung gestellt. Ab Ende März werden die dannzumal ausgewählten Totalunternehmer laut Spring selber Deponiematerial entnehmen können, um die Triagierbarkeit und die aus ihrer Sicht geeignetsten Entsorgungswege zu bestimmen. Noch ist offen ob es nur Teil-, oder doch eine Vollsanierung geben wird. (ums.)

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