Solothurn
«Wagabunten» wollen Platz bis Ende April pflichtgemäss räumen

Die fünf berufstätigen Leute, die seit Januar im Wagendorf bei der Badi Solothurn leben, wollen den Platz wie von der Stadt verlangt bis Ende Monat räumen.

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Eingang zum Wagendorf der «Wagabunten»
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Sogar einen eigener Briefkasten gibts
Die Bewohner haben es sich gemütlich gemacht
Solothurner Wagabunten müssen bis Ende April ihr Wagendorf abbauen

Eingang zum Wagendorf der «Wagabunten»

Andreas Kaufmann

Eingangstor, Gartenzaun, Briefkasten und ein Hühnergehege: Sie haben es sich seit Januar häuslich eingerichtet auf dem Badi-Parkplatz - die Siedler des Wagendorfs, auch als «Wagabunten» bekannt.

Doch bald müssen sie weg, da die Parkplätze für die Badigäste gebraucht werden. Zur Erinnerung: Den «Wagabunten» war bis Ende April von der Stadt Solothurn eine Zwischennutzung gewährt worden.

Auf Anfrage gibt die Kommune bekannt, den Platz nun auch pflichtgemäss zu räumen. Wohin die fünf jungen berufstätigen Leute ausweichen werden, geben sie - wohl auch aus taktischen Gründen - nicht bekannt.

Während der Eigenheimmesse mussten sie übrigens wieder an den Kofmehlweg ausweichen, wo sie sich schon vorher niedergelassen hatten. Dort waren sie aber vom Kanton als Besitzerin unerwünscht. (ak)