Zwei Vorstösse wurden anlässlich der Gemeinderatssitzung von Dienstag neu eingereicht: Von den Grünen stammt die Motion, mit der nun auch im Loreto-Quartier Tempo 30 eingeführt werden soll. Konkret geht es um das Gebiet zwischen Grenchenstrasse, Untere Steingrubenstrasse, Werkhofstrasse, Bielstrasse und Weissensteinstrasse – ausschliesslich der genannten Strassen selbst.

Erstunterzeichner Heinz Flück beruft sich auf den 2008 im Gemeinderat verabschiedeten Grundsatz, Tempo 30 für alle Quartiere zu prüfen. Eine Prüfung sei im Loreto-Quartier nun aber nur deshalb nicht erfolgt, weil vor einiger Zeit in diesem Perimeter bereits bauliche Massnahmen zur Verkehrsberuhigung umgesetzt worden waren – aber eben nur teilweise, wie Heinz Flück moniert. «Es wäre deshalb unverständlich, ausgerechnet das LoretoQuartier von einer Einführung einer Tempo-30-Zone auszunehmen.»

Mehrere Quartierbewohner hätten im Vorfeld bereits auf das teilweise problematische Fahrverhalten von Automobilisten aufmerksam gemacht.

Stadtpersonal im Nebenamt

Weiter will die Ortspartei der SP in einer Interpellation genauere Auskünfte über die Arbeitsbedingungen des nichtamtlichen Personals der Stadt. Es handelt sich dabei um eine Personengruppe von 207 Frauen und 65 Männern, die lediglich nebenamtlich angestellt sind.

Die Sozialdemokraten hinterfragen die Unterscheidung und möchten wissen, in welchen Bereichen im Nebenamt angestellte Personen zu finden seien – und unter welchen Arbeitsbedingungen. Ebenfalls ob nicht möglich wäre, für haupt- wie nebenamtlich Angestellte dieselben rechtlichen Rahmenbedingungen zu setzen. (ak/mgt)