Altstadtbrand
Vor drei Jahren züngelten die Flammen über Solothurns Dächern

Am 29. März 2011 brannte es in der Solothurner Altstadt. Das Feuer war wegen eines technischen Defekts im Dachstock der Hauptgasse 54 ausgebrochen. Der damals entstandene Schaden belief sich etwa fünf Millionen Franken.

Andreas Kaufmann
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Grossaufgebot der Feuerwehr: Zuchwil und Bellach verstärken die Stützpunktfeuerwehr Solothurn Bild: Wolfgang Wagmann/Daniel Wagmann
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Starke Rauchentwicklung Bild: Wolfgang Wagmann/Daniel Wagmann
Rauch über Solothurn Bild: Wolfgang Wagmann/Daniel Wagmann
Aus dem Dachstock tritt Rauch und Feuer aus Bild: Wolfgang Wagmann/Daniel Wagmann
Feuerwehrmänner am Löschen Bild: Wolfgang Wagmann/Daniel Wagmann
Brand Bild: Wolfgang Wagmann/Daniel Wagmann
Mit Löschkränen versucht die Feuerwehr den Brand zu löschen Bild: Wolfgang Wagmann/Daniel Wagmann
Die Häuser beim «Märetbrunne» brennen lichterloh Bild: Wolfgang Wagmann/Daniel Wagmann
Von der Goldgasse Richtung Hauptgasse Bild: Wolfgang Wagmann/Daniel Wagmann
Der Dachstock oberhalb der Boutique Sperisen brennt Bild: Wolfgang Wagmann/Daniel Wagmann
 (Bild mobile Reporter Tanja Lander)
Feuer in der Altstadt: Brand an der Hauptgasse in Solothurn
 (Bild mobile Reporter Tanja Lander)
 (Bild mobile Reporter Tanja Lander)
 (Bild mobile Reporter Tanja Lander)
 (Bild mobile Reporter Tanja Lander)
 (Bild mobile Reporter Tanja Lander)

Grossaufgebot der Feuerwehr: Zuchwil und Bellach verstärken die Stützpunktfeuerwehr Solothurn Bild: Wolfgang Wagmann/Daniel Wagmann

Solothurner Zeitung

Bei vielen Solothurnern hat sich das Bild dieser Rauchwolke eingeprägt, die heute vor genau drei Jahren über der Altstadt hing. Am Nachmittag des 29. März 2011 war im Dachstock der Hauptgasse 54 aufgrund eines technischen Defekts ein Brand ausgebrochen.

Diese breitete sich rasch auf vier weitere Gebäude aus, verschonte aber die benachbarte Jesuitenkirche. Das Ereignis zog viele Schaulustige an, viele von ihnen zückten das Handy, um den Brand zu filmen.

 Der Solothurner Altstadtbrand – am Tag danach.
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 Erst von der Feuerwehrkanzel aus zeigt sich das ganze Ausmass der Feuersbrunst.
 Von der Liegenschaft Hauptgasse 54 griff das Feuer auf insgesamt fünf Häuser über.
 Die Liegenschaften 54/58 müssen nach diesem Vorfall komplett saniert werden.
 Die Schadensumme ist zurzeit noch nicht abschätzbar. Mit «mehreren 100 000 Franken» dürfte die Einschätzung der Kapo allerdings ziemlich zu tief liegen.
 Die Feuerwehrmänner mussten sich vor fallenden Ziegeln und anderem Schutt in Acht nehmen.
 Die nun obdachlosen Bewohner der betroffenen Wohnungen werden zwischenzeitlich im St. Annahof an der Barfüssergasse untergebracht.
 Die Brandursache ist bis zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar.
 Die Trümmer vor der am stärksten betroffenen Liegenschaft Hauptgasse 54.
 Nachdem der Wasseranschluss in der Goldgasse durch Trümmer beschädigt wurde, mussten die Feuerwehrleute nordseitig eine Ersatzquelle für Löschwasser finden.

Der Solothurner Altstadtbrand – am Tag danach.

Daniel Wagmann

Dennoch dauerte es geschlagene 35 Minuten, bis jemand das Telefon für einen Anruf bei der Alarmzentrale nutzte. Die Schäden beliefen sich auf ca. fünf Mio. Franken. (ak)

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