Solothurn

Von 3000 Litern Filmtage-Bier ist nicht mehr viel übrig

Neben einer einzigartigen Kulisse und einem tollen Programm haben die Solothurner Filmtage auch noch eine ganz andere Besonderheit zu bieten: Ein extra für diese Tage gebrautes Bier. Das «Abspann» wurde in der Öufi-Brauerei kreiert.

Zwar ist es erst seit zwei Jahren dabei, es ist aber schon jetzt nicht mehr von den Solothurner Filmtagen wegzudenken: Das extra für die Filmtage gebraute Abspann-Bier der Solothurner Brauerei Öufi. Das Spezial-Bier ist über die Filmtage an allen Spielstellen sowie in den Bars und Restaurants, die mit den Filmtagen in Verbindung stehen, zu haben. Meist wird es in 3.3dl Flaschen mit dem unverkennbaren Abspann-Etikett verkauft. Im «Solheure», im «Barock Café & Bar» sowie im «Kreuz» ist das Bier aber auch vom Fass, d.h. «offen» zu haben.

«Dieses Jahr sind wir richtig stolz auf unser Bier», erklärt Alex Künzle. Das Abspann-Bier sei kein helles Bier, sondern ein Bernstein untergäriges, erklärt der Inhaber der Öufi-Brauerei. Die etwas dunklere Farbe, der stärkere Geschmack und der höhere Alkoholgehalt (leicht über 5 Promille) kommen laut dem Brauexperten daher, dass mehr Malz verwendet wurde und zum Ausgleich dann auch mehr Hopfen. Für das Abspann-Bier wird Hallertau Hersbrucker Hopfen verwendet.

Weil der Brauprozess im letzten Jahr ziemlich knapp vor den Filmtagen erst beginnen konnte, schmeckt das Spezial-Bier in diesem Jahr etwas anders als seine Vorgänger-Version. Es hatte mehr Zeit zur Gärung, ist also weniger trüb als letztes Jahr. «Denn», so erklärt es Alex Künzle, «die Zutaten im Bier arbeiten, insbesondere die Hefepartikel». Diese seien unter anderem dafür verantwortlich, dass das Bier trüber sei, wenn die Zeit für den Brauprozess gering bemessen sei. Für das diesjährige Bier hätte die Zeit zum Brauen jedoch super gereicht und das Ergebnis kann sich sehen und vor allem schmecken lassen.

Und das tut es auch. Von den 3000 Litern, die die Öufi-Brauerei heuer für die Filmtage produziert hat – im letzten Jahr waren es «nur» rund 2000 Liter –, ist nicht mehr viel übrig. «Ein paar Harasse sind jetzt zwar noch da, nächstes Jahr muss die Menge an Bier aber sicher aufgestockt werden», meint Künzle.

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