Bezirkschützenverein
Viele Schützen warten einfach den Nachschiesskurs ab

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Immer mehr nützen den Nachschiesskurs. (Archiv)

Immer mehr nützen den Nachschiesskurs. (Archiv)

Keystone

Im Bezirksschützenverein Solothurn-Zuchwil sind neun Gesellschaften aus dem Wasseramt, Solothurn und Lebern zusammengeschlossen. An der Delegiertenversammlung auf der Anlage in Zuchwil blickte Präsident Alexander Rudolf von Rohr auf ein normales, ruhiges Schützenjahr zurück, das neben einem positiven Finanzabschluss auch einige sportliche Glanzpunkte aufwies, so den Weltmeistertitel von Christine Burkhalter (Stadtschützen) im Dynamic Shooting.

Vereins- wie auch Schiessanlagenrechnung, die Kassier René Sollberger vorlegte, schlossen beide mit Gewinn ab. Das ist nicht zuletzt auf ein Jahr ohne Umbauten zurückzuführen und auf eine erhöhte Frequenz im Schiessstand in Zuchwil.

Gut bestückter Terminplan

Der Bezirksschützenverein Solothurn-Zuchwil sei planerisch steigenden Forderungen ausgesetzt, berichtete Präsident Alexander Rudolf von Rohr. Dabei bildet der Nachschiesskurs je länger je mehr einen Höhepunkt: «Offenbar hat es sich eingebürgert, nicht mehr die offiziellen Schiesstage zu benützen, sondern einfach den Nachschiesskurs abzuwarten. Das bedeutet, dass 40 Helfende aufgeboten werden müssen, damit die mittlerweile 300 Teilnehmer ihr Soll erfüllen können. Öfter benutzen auch Truppenteile den BSV-Stand, oft kurzfristig angemeldet; die notwendige schnelle Reaktion ist aber dem Verein dank guter Organisation möglich.»

Das Eisenbahnerschiessen hat schon zum sechsten Mal in Folge in Zuchwil stattgefunden und wird auch in den drei kommenden Jahren wiederum hier ausgetragen, informierte der Präsident mit hörbarer Genugtuung. Auch das Stadtschiessen der Schützengesellschaft der Stadt Solothurn fand zum sechsten Mal in Zuchwil und mit erneut erhöhter Beteiligung statt, ist vom Stadtschützen-Präsidenten Peter Wagner im Jahresbericht zu lesen.

Erstmals wurde ein gemeinsames Eröffnungsschiessen der Mitgliedgesellschaften durchgeführt. Der Anlass sei gleich ein voller Erfolg gewesen, und dies nicht nur wegen der deftigen Suppe, die hinterher in der Schützenstube offeriert wurde.

Anspruchsvolle Planungsarbeit

Eine besondere Herausforderung ist die gemeinsame Straffung der Terminpläne, insbesondere zusammen mit den Jagdschützen mit ihren über 400 Mitgliedern. So ist es gelungen, immerhin zehn Schiesstage einzusparen. Dies wurde notwendig, nachdem sich im Zusammenhang mit den Ausbauplänen der Kantonspolizei nach verschieden Lärmmessungen Widerstand aus der Nachbarschaft geregt hatte.

Kathrin Zollinger wurde als Nachfolgerin von René Sollberger zur Kassierin gewählt. Einige Funktionen bleiben noch unbesetzt, andere in Personalunion geführt. Die Statuten des Bezirksschützenvereins wurden nach teils emotional geführter Diskussion in einigen Bestimmungen gestrafft und exakter gefasst, die neue Fassung wurde schliesslich mit wenigen Gegenstimmen gutgeheissen. (mhs)

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